DSC Wanne-Eickel unterliegt in Mengede

Mengede 08/20 - DSC Wanne-Eickel 2:1 (1:1)

Der DSC Wanne-Eickel hat die wichtige Partie bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt mit 1:2 verloren, das Polster der Schwarz-Gelben auf die Abstiegsregion ist nach den Niederlagen im Nachholspiel am Mittwoch in Zweckel und gestern in Mengede wieder auf drei Punkte zusammengeschmolzen.

Die nackten Fakten vorweg: Der DSC Wanne-Eickel hat die wichtige Partie bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt mit 1:2 verloren, das Polster der Schwarz-Gelben auf die Abstiegsregion ist nach den Niederlagen im Nachholspiel am Mittwoch in Zweckel und gestern in Mengede wieder auf drei Punkte zusammengeschmolzen. „Innerhalb von fünf Tagen haben wir die gute Ausgangslage, die wir uns zuvor erarbeitet hatten, wieder aus der Hand gegeben“, fasste Trainer Martin Stroetzel zusammen.

Die Partie in Mengede für sich sei allerdings „sehr unterhaltsam“ gewesen. „Darüber alleine könnte man ein Buch schreiben“, merkte Stroetzel nicht ohne Ironie an. Der desolate Naturrasenplatz, auf dem direkt neben einem schönen Kunstrasen gespielt wurde, sorgte bereits vor Anpfiff für ungläubiges Erstaunen beim Wanner Coach. Dass die heimischen Balljungen, zuvor emsig um eine schnelle Rückführung des Spielgerätes bemüht, sich zum Ende der Partie verflüchtigt hatten, dürfte Trainerfuchs Stroetzel schon früher erlebt haben. Neu für ihn war allerdings eine Situation in der zweiten Spielhälfte, als sich bei einem Einwurf für den DSC Mengedes Mohamed Camara mit Marvin Schulz anlegte und ein „unbekannter Dritter“ sich in diese Situation einschaltete. „Es war jemand, der von der Auswechselbank der Mengeder kam, Tino Westphal aufs Auge und Marvin Schulz in die Rippen schlug. Es soll sich um einen Zuschauer gehandelt haben, der auf der Bank gesessen hat; aber in Zivilkleidung war der nicht“, schilderte Martin Stroetzel die Situation, die noch ein Nachspiel haben könnte.

Die 90 Minuten Fußball an sich sind schnell erzählt. Der personell gebeutelte DSC ging durch einen Kopfball von Semih Esen recht früh in Führung, konnte seine technischen Vorteile auf dem ramponierten Rasen danach aber nicht mehr ausspielen und kassierte durch Unachtsamkeiten in der Abwehr zwei Gegentreffer. „Fußball war auf diesem Platz nicht möglich, nur Pöhlen. Und das hat Mengede richtig gut gemacht“, fasste Stroetzel zusammen – und zwar ohne Spott.

Quelle: Der Westen / Uwe Ross

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