Drei Punkte für die Seele

DSC Wanne-Eickel - DJK TuS Hordel 3:2 (2:1)

Im Kampf um den Klassenerhalt konnte der DSC Wanne-Eickel im Heimspiel gegen die DJK TuS Hordel einen wichtigen Dreier einfahren. Besonders in der ersten Halbzeit dominierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Wielert den Tabellenzweiten.
Er freute sich vor allem, dass seine Mannschaft nach Rückschlägen immer wieder die richtige Antwort gefunden hatte. Am Ende war es aber der junge DSC-Torwart David Scholka, der den Sieg festhielt.

Im Kampf um den Klassenerhalt konnte der DSC Wanne-Eickel im Heimspiel gegen die DJK TuS Hordel einen wichtigen Dreier einfahren. Besonders in der ersten Halbzeit dominierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Wielert den Tabellenzweiten. Er freute sich vor allem, dass seine Mannschaft nach Rückschlägen immer wieder die richtige Antwort gefunden hatte. Am Ende war es aber der junge DSC-Torwart David Scholka, der den Sieg festhielt.

Zwei frühe Tore auf beiden Seiten

Dabei erlebte dieser den Führungstreffer von Safet Dzinic noch auf der Bank. Nach fünf Minuten mogelte er Hordels Torwart Kevin Kampschäfer eine Hereingabe von Aldin Hodzic durch Arme und Beine (5.). Hordels Schlussmann machte dabei keine gute Figur. Keine drei Minuten später stellte sich DSC-Keeper André Lindenblatt nur wenig besser an und rasselte mit Maximilian Wagener zusammen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Torjäger Dawid Ginczek flach ins Eck.

Lindenblatt wurde lange am Knie behandelt, versuchte zwar noch weiterzuspielen; nach 16 Minuten musste er aber durch David Scholka ersetzt werden. Kaum auf dem Feld, durfte dieser auch gleich jubeln; und zwar über die erneute Führung. Nach einer Ecke von Tugrul Aydin netzte Innenverteidiger Leonid Bazylin per Kopf ein.

Die Partie wurde durch Foulspiele beider Teams oft unterbrochen. Dennoch bemühten sich die Hausherren, auch spielerisch vors gegnerische Tor zu gelangen. Nach einer knappen halben Stunde verpasst Aldin Hodzic aus spitzem Winkel jedoch die Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen.

Scholka pariert den zweiten Elfer

Als alle im Stadion schon mit dem Pausenpfiff rechneten, zeigte Schiedsrichter Dirk Liermann erneut auf den Punkt im DSC Sechzehner. Jan Schmidt hatte Hordels Ginczek gehalten und am Torschuss gehindert. David Scholka konnte sich mit dem gehaltenen Strafstoß erstmalig auszeichnen.

Nach der Pause wechselte Hordel dann doppelt und drückte aufs Tempo. Scholka wusste aber mehrfach , den Ausgleich zu verhindern. Als Ginczek nach einer Hereingabe von links aber sträflich allein gelassen wurde, war auch der junge Debütant machtlos.

Beinahe im Gegenzug aber nutzte der DSC die zweite Möglichkeit nach dem Seitenwechsel zur erneuten Führung. Mit links traf Tino Westphal, nachdem sein erster Versuch noch geblockt worden war. Zwei Mal musste David Scholka sich noch strecken, dann waren die drei Punkte im Sack. Drei Punkte, die im Kampf aus dem Tabellenkeller enorm wichtig waren und des Trainers Seele etwas beruhigten.

DSC Wanne-EickelLindenblatt (16. Scholka) - Hodzic, Schmidt, Bazylin, Cavus - Westphal, Allali - Dzinic, Aydin, Esen (61. Carkci) - Doric (72. Jubt).

Tore: 1:0 (5.) Dzinic, 1:1 (10./FE), 2:1 (17.) Bazylin, 2:2 (72.), 3:2 (75.) Westphal.

Bes. Vork.: Scholka hält Foulelfmeter von Maximilian Wagener (45.), Gelb-Rot Patrick Rudolph (TuS/90.).

Quelle: Der Westen / Thimo Mallon
Foto: Martin Kerstan

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