Westfalenpokal: Münster stürmt, DSC wehrt sich

In der zweiten Runde des Westfalenpokals gewinnt der Drittliga-Spitzenreiter SC Preußen Münster gegen den DSC Wanne-Eickel mit 1:2 (0:1).

Erhobenen Hauptes ausgeschieden

Die große Sensation blieb zwar aus, aber der DSC Wanne-Eickel hat sich im Westfalenpokal am Samstag gegen Preußen Münster, Tabellenführer der dritten Liga, achtbar aus der Affäre gezogen. Dass das Ergebnis mit 1:2 knapper ausfiel, als viele erwartet hätten, lag vor allem am glänzend aufgelegten DSC-Keeper Andre Lindenblatt. Besonders in der ersten Halbzeit verhinderte er gleich mit mehreren Paraden eine deutlichere Pausenführung für Münster.

Die große Sensation blieb zwar aus, aber der DSC Wanne-Eickel hat sich im Westfalenpokal am Samstag gegen Preußen Münster, Tabellenführer der dritten Liga, achtbar aus der Affäre gezogen. Dass das Ergebnis mit 1:2 knapper ausfiel, als viele erwartet hätten, lag vor allem am glänzend aufgelegten DSC-Keeper Andre Lindenblatt. Besonders in der ersten Halbzeit verhinderte er gleich mit mehreren Paraden eine deutlichere Pausenführung für Münster.

Auch wenn Münsters Trainer Pavel Dotchev vielen Reservisten eine Chance gab, spielte der SC vom Anpfiff an dominant. Fast im Minutentakt tauchten die Adlerträger vor Lindenblatts Kasten auf. Und das, obwohl DSC-Trainer Wielert mit nur einer Spitze spielen ließ, um mit drei Abräumern vor der Viererkette die Räume für die Preußen möglichst eng zu machen. Deshalb versuchten die Gäste auch auffällig häufig das DSC-Bollwerk über die Außenbahnen zu knacken.

Lindenblatt hält fast alles

Die erste dicke Chance gab es nach einem Eckball, als erst Lindenblatt mit einem tollen Reflex und danach die Latte die frühe Preußen-Führung verhinderten (9.). Fünf Minuten später wusste der DSC-Torwart in einer Aktion gleich dreimal die Antwort auf Schüsse von Rico Schmider, Marco Königs und Addy Waku Menga. Zwei-. dreimal versuchte der DSC mit schnellen langen Bällen nach vorne zu kommen, so richtig wohl fühlten sie sich dabei aber noch nicht. Lindenblatt hingegen schien es eine große Freude zu sein, die Münsteraner mit Rettungsaktionen an den Rande der Verzweiflung zu treiben (25., 33., 43.). Da hatten die Adlerträger es aber schon ein Mal geschafft, ihn zu überwinden: Nazarov steckte auf Dowidat durch, der frei vor Lindenblatt noch mal für Menga querlegte.

DSC spielt mutig mit

Zum Ende der ersten Halbzeit wurde dann auch der DSC mutiger und versuchte sich spielerisch aus der eigenen Hälfte zu lösen. Die beste und zugleich erste echte Chance hatte Safet Dzinic aber erst nach dem 0:2, als er eine Hodzic-Flanke nur knapp vorbeiköpfte (62.). Mit der Hereinnahme von Sven Jubt wurde das Wanne-Eickeler Spiel nach vorne dann etwas zielstrebiger. Der Stürmer schnibbelte Dzinic einen Ball in den Lauf, den er postwendend im Sechzehner zurückbekam und auf Aydin abtropfen ließ. Wie an einer Schnurr gezogen leitete dieser auf Schulz weiter, der ins lange Eck erfolgreich abschloss. Diese Angriffskombination brauchte sich keineswegs hinter denen der Gäste zu verstecken, die auch im zweiten Durchgang noch zahlreich waren. Zu einem weiteren Treffer reichte es aber nicht. Marvin Schulz, der auf der linken Seite ackerte,bis seine Waden zumachten, vergab die letzte halbe Chance (89.)


DSC Wanne-Eickel: Lindeblatt - Hodzic, Schmidt, Schulz, Westphal (ab 84.Min Esen) - Dzinic, Aydin, Bazylin, Allali, Cavus (ab 76.Min Oberc) - Doric (ab 60.Min Jubt)

Tore: 24.Min / 52. Min / 68.Min Schulz

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Quelle: derwesten.de/ Thimo Mallon
Foto: Winfried Labus / FotoPool

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!