Rote Laterne brennt weiter

Für den DSC Wanne-Eickel wird die Situation nach der erneuten Niederlage immer heikler. Im Heimspiel gegen den SV Hohenlimburg lag die Mannschaft von Trainer Jürgen Wielert früh zurück und ließ im Folgenden viele Chancen liegen.

DSC Wanne-Eickel - SV Hohenlimburg 2:3 (0:2)

 

Für den DSC Wanne-Eickel wird die Situation nach der erneuten Niederlage immer heikler. Im Heimspiel gegen den SV Hohenlimburg lag die Mannschaft von Trainer Jürgen Wielert früh zurück und ließ im Folgenden viele Chancen liegen.

Bis zur 20. Minute fand das Spiel fast ausschließlich im Mittelfeld statt. Es waren aber keine fünf Minuten gespielt, da musste Torwart Andre Lindenblatt trotzdem erstmals hinter sich greifen. Benyounes Ballout hatte aus 25 Metern einen Freistoß mit Schnitt direkt im Tor untergebracht.

Die erste richtige Torchance des Spiels hatte dann Kenan Doric nach einer Kopfballverlängerung von Sven Jubt (22.). Der DSC war ein wenig spielbestimmender, schloss seine Angriffe aber gar nicht oder sehr unglücklich ab. Erst nach dem 0:2 - erneut im Anschluss an einen Freistoß - spielten die Wanne-Eickeler zielstrebiger nach vorne. Aber Dzinic scheiterte mit einem Schuss aus dem Gewühl ebenso am Gästetorwart wie Zouhair Allali mit dem Nachschuss (36.). Vor der Pause hatte dann noch Aldin Hodzic im Anschluss an einen Aydin-Freistoß die Chance zum Anschluss.

Das Ergebnis passte absolut nicht zum Spiel. Aber nach dem Seitenwechsel kam es dann noch dicker. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau des DSC legte Mustafa Mecal per Hacke auf Schrage ab, der Schulz stehen ließ und Lindenblatt tunnelte. 3:0. Das Spiel war gelaufen. Eigentlich.

Denn wider Erwartens vieler Zuschauer kämpfte der DSC weiter und erarbeitete sich noch reichlich Tormöglichkeiten. Schmidt nach einer Aydin-Ecke (49.), Dzinic aus drei Metern (50.) oder auch Allali per Kopf (55.) hätten allesamt das Ergebnis verkürzen können.

So war es erst Sven Jubt, der aus der Drehung um einen Gegenspieler ins lange Eck erfolgreich war, und Safet Dzinic mit einem Schuss aus zweiter Reihe, die das Spiel wieder offen machten.

Ein weiterer Treffer fiel für den DSC aber nicht. Auch die Umstellung auf eine Dreierkette und der Wechsel vom großen Jan Schmidt ins Sturmzentrum brachten nicht mehr den so ersehnten Erfolg. Wielert ärgerte sich erneut über eine gut geführte Partie ohne Ertrag. „Schön spielen reicht nicht“, hielt er ernüchtert fest.

DSC Wanne-Eickel:  Lindenblatt - Hodzic, Schmidt, Schulz, Oberc (75. Bazylin) - Dzinic, Aydin, Allali, Kruckow (46. Esen) - Jubt, Doric

Tore: 0:1 (4.), 0:2, 0:3 (34./47.), 1:3 (60.) Jubt, 2:3 (81.) Dzinic.

Quelle: Der Westen / Thimo Mallon
Foto: Thomas Schild

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