Kantersieg im Sauerland

SuS Langscheid/Enkhausen - DSC Wanne-Eickel 1:5 (0:3)

Der DSC Wanne-Eickel brannte im Sauerland beim SuS Langscheid/Enkhausen ein echtes Feuerwerk ab. Die Wielert-Elf fegte den Gastgeber mit 5:1 vom Platz. „Absolut verdient; auch in der Höhe“, sagte Wielert.

 

Der DSC Wanne-Eickel brannte im Sauerland beim SuS Langscheid/Enkhausen ein echtes Feuerwerk ab. Die Wielert-Elf fegte den Gastgeber mit 5:1 vom Platz. „Absolut verdient; auch in der Höhe“, sagte Wielert.

Und dieses Mal war der Trainer auch mit der Arbeit im Mittelfeld zufrieden: „Wir haben gut gegen den Ball gespielt und kompakt verschoben.“ Grund dafür war sicherlich auch eine personelle Umstellung: Anstatt wie am ersten Spieltag in der Innenverteidigung, spielte Zouhair Allali mit Mathias Tomaschewski auf der „Doppel-Sechs“. Marvin Schulz übernahm den Part neben Tino Westphal in der zentralen Abwehr. Für gute Trainingsleistung belohnte Wielert den jungen Ümit Cavus mit dem Platz links in der Viererkette. „Die Umstellungen haben uns im Mittelfeld mehr Kompaktheit und Stabilität gegeben“, so Wielert. Nur eins, zwei Mal wurde es beim Stand von 0:0 brenzlig vorm DSC-Gehäuse, dann eröffnete Jubt mit seinem 20-Meter-Schuss zum 1:0 den Torreigen. Danach ging es Schlag auf Schlag in Richtung SuS-Kasten.

Aus ähnlicher Position wie Jubt schon zuvor zündete Tomaschewski eine Fackel. „Ein richtiger Strahl in den Knick“, staunte auch sein Trainer nicht schlecht. Mit dem 3:0 durch Allali nach einer Aydin-Flanke war die Partie kurz vor der Halbzeit eigentlich gegessen, doch Wielert hatte schon vor dem Spiel vor der Moral der Sauerländer gewarnt. Am ersten Spieltag wandelten sie schließlich - wenn auch nur kurzfristig - ein 0:2 in eine 4:2- Führung um.

Spätestens aber, als Aldin Hodzic einen Schuss von der rechten Seite abließ, der ins Tor abgelenkt wurde, war der Sieg wohl eingetütet. Und als Jubt den SuS-Keeper vor dem 5:0 noch fein vernaschte, konnte auch Wielert aufatmen.

„Mitte der zweiten Halbzeit war die Moral dann gebrochen“, so Wielert, der nach dem Spiel richtig zufrieden war: „Wir haben viele Dinge besser gemacht als in den Spielen zuletzt. Durch das kompakte Mittelfeld kam der Gegner viel seltener zu echten Torchancen.“ Der Anschlusstreffer kurz vor Ende wurmte ihn wahrscheinlich nur kurz. „Ein 5:0 wäre aber schöner gewesen.“

 

Tore: 0:1 (20.) Jubt, 0:2 (28.) Tomaschewski, 0:3 (43.) Allali, 0:4 (50.) Hodzic, 0:5 (63.) Jubt, 1:5 (88.).

DSC: Lindenblatt - Hodzic, Westphal, Schulz, Cavus - Aydin, Allali, Tomaschewski, Kruckow (68. Esen) - Jubt (81. Carkci), Doric.

Quelle: Der Westen / Thimo Mallon

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