Cranger Cup 2012: Sie tanzten nur eine Halbzeit

Beide Wanne-Eickeler Klubs sind in der Vorrunde des Cranger-Kirmes-Cups gescheitert. Während der DSC seine Halbfinalchance am Montagabend durch ein 1:4 gegen Erkenschwick verspielte, verabschiedete sich der SV Wanne 11 mit einer starken Leistung und einem 4:1 über den TSV Marl-Hüls vom Sodinger Holzplatz. 

DSC Wanne-Eickel - Spvgg Erkenschwick 1:4 (1:0)

Der DSC Wanne-Eickel kann sich fürs Wochenende einen Testspielgegner suchen oder einfach nur trainieren. Im Kirmes-Cup jedenfalls bestritt der DSC gestern sein letztes Spiel in diesem Jahr. Durch eine klare Niederlage im direkten Duell mit Erkenschwick verpassten die Schwarz-Gelben das Halbfinale am Donnerstag.

Dabei hatte es noch zur Pause richtig gut ausgesehen für die Truppe von Jürgen Wielert. Die war in der ersten Hälfte wacher, auch zweikampfstärker als der Oberligist, hatte das Geschehen weitgehend im Griff und führte verdient mit 1:0. Dennis Kruckow war es, der nach glänzender Vorarbeit von Kenan Doric und Aldin Hodzic nur noch vollstrecken musste.

Viele Chancen hatten die Wanner zwar nicht, doch auch die eigene Deckung ließ kaum etwas zu. Einmal unterlief Zouhair Allali eine Flanke, doch der verdutzte Glembowski köpfte frei stehend neben das Tor. Mehr kam nicht von Erkenschwick, und noch zur Pause fragten sich die Anhänger der Stimberg-Elf, wie ihre Mannschaft ein Tor schießen wolle.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem Rückzieher ließ Menne den jungen DSC-Keeper Mark Althoff alt aussehen, und damit war das Preisschießen eröffnet. Während Wanne nach vorne nicht mehr stattfand, stürzte die Deckung vor allem bei Standards von einer Verlegenheit in die nächste und ließ sich noch dreimal übertölpeln. „Die erste Hälfte war Weltklasse, die zweite war Kreisklasse“, fasste Trainer Wielert die 90 Minuten treffend zusammen.

DSC: Althoff - Hodzic, Franken, Bazylin, Oberc - Allali - Schulz, Tomaschewski - Aydin (62. Viran) - Doric, Kruckow (46. Jubt).

Tore: 1:0 (43.) Kruckow, 1:1 (47.), 1:2 (66.), 1:3 (69.), 1:4 (83.).

Quelle: derwesten.de / Wolfgang Volmer

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