Cranger Cup 2012: Doric schießt den DSC zum Sieg

Westfalenligist DSC Wanne-Eickel startete mit einem verdienten 1:0-Sieg über den Lokalrivalen SV Wanne 11 erfolgreich in den Cranger-Kirmes-Cup. Allerdings waren die Elfer nach der Pause dem Ausgleich mehrfach ganz nahe.

DSC Wanne-Eickel - SV Wanne 11 1:0 (1:0)

Noch sind die Beine dick, fehlt die Spritzigkeit, fällt jeder Sprint unglaublich schwer. Was die beiden besten Wanner Fußballteams gestern Abend zeigten, macht für die Zukunft dennoch Hoffnung. Beim DSC wie auch beim SV Wanne 11 passte schon einiges zusammen, war erkennbar, welche Struktur den Trainern für ihr Team vorschwebt.

So hat DSC-Coach Jürgen Wielert offenbar Tugrul Aydin als Dreh- und Angelpunkt auserkoren. Bei ihm liefen die Fäden zusammen, er führte die Standards aus, und Zouhair Allali hielt ihm den Rücken frei. Als offensiver Mittelfeldspieler mit Zug zum Tor hat Kenan Doric auch gestern einen starken Eindruck hinterlassen – nicht nur wegen seines Treffers, mit dem er kurz vor der Pause den DSC zum Sieg schoss.

Bis dahin hätte der Westfalenligist auch höher führen können. Zwar erstarrten die Elfer nicht gerade vor Ehrfurcht und hielten in den Zweikämpfen richtig gut dagegen, doch wirkten sie mitunter etwas überhastet, so dass sie nur durch einen Ajeti-Schuss in die zweite Etage einmal gefährlich wurden (24.). Ansonsten hatte der DSC die Partie im Griff, vergab aber durch Zakaria Abloua (20.) und zweimal Doric (38./44.) weitere gute Möglichkeiten.

Nach Wiederbeginn änderte sich das Bild. Zwar hätte Aydin nach Rückpass von Dennis Kruckow auf 2:0 erhöhen können (54.), doch danach kamen die Elfer besser ins Spiel. Und als Patrick Schulten aus der Innenverteidigung ins Sturmzentrum rückte, wurden sie gleich viel gefährlicher. Verpasste Schulten in der 62. Minute noch frei vor dem Tor einen Ajeti-Pass, legte er fünf Minuten später eine Maßflanke auf den Kopf von Benni Reis, der den Ball aber auch im zweiten Versuch nicht an David Scholka vorbeibrachte. Eine weitere Hundertprozentige vergab Tobias Hyna, als er aus acht Metern das freie Eck verfehlte (83.). Danach hätte der DSC auch erhöhen können, spielte seine Konter aber nicht gut aus.

Am Ende waren beide Trainer recht zufrieden. „Das war ein flottes Spiel gegen einen starken Gegner“, freute sich Jürgen Wielert über eine gute Einheit in der Vorbereitung. Dem konnte Roger Petzke nur zustimmen. „In der ersten Halbzeit war der DSC besser. Aber danach habe ich uns stärker gesehen“, lautete sein Fazit.

Tore: Doric (42.).

DSC: Scholka - Hodzic, Franken, Bazylin, Obert (46. Tomaschewski) - Allali (80. Jubt) -Abloua, Aydin, Schulz - Doric, Kruckow.

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Quelle: derwesten.de / Wolfgang Volmer
Foto:  derwesten.de / Gero Helm

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