Ein torloses Remis der besseren Art

Während die Zuschauer in der Hinrunde, bei unserem 5:1 Auswärtserfolg, mit einem wahren Torsegen  beschenkt wurden, stand an diesem Tag nach der Partie gegen die TSG Sprockhövel die Doppelnull. Wenn beide Mannschaften ihre Torchancen konsequent genutzt hätten, wäre die Partie 6:4 oder 7:5 ausgegangen.


Es war ein 0:0 mit zahlreichen Strafraum- und Torszenen, wobei unsere Mannschaft ein leichtes Chancenübergewicht hatte. Bereits in der 8. Minute hatten einige Besucher schon den Torschrei auf den Lippen. Markus Krawietz wurde herrlich in Szene gesetzt und stand frei im Strafraum vor Gästetorhüter Patrick Knieps. Leider versprang unserem Stürmer der Ball und er konnte nicht zum Abschluss kommen. In der Folgezeit hatten Sven Jubt und Markus Krawietz weitere 100%ige Torchancen, die beide vom Gästekeeper glänzend vereitelt wurden. Auf der Gegenseite konnte unser Kapitän Tobias Ritz zwei Großchancen von Ferhat Uelker  abwehren, sowie einen herrlichen Freistoß von Andrius Balaika aus dem Winkel fischen. In einer hart umkämpften Partie, mit giftigen Zweikämpfen, hatte unsere Mannschaft in der 64. Minute, die mit Abstand größte Chance um in Führung zu gehen. Einen Freistoßknaller von Tayfun Cakiroglu aus 30 Metern konnte Patrick Knieps nur nach vorne abklatschen. Unser einschussbereiter Stürmer, der dem abprallenden Ball näher war als der Abwehrspieler, wurde von hinten umgestoßen  und Schiedsrichter Rene Kunsleben zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Leider schoss Tayfun Cakiroglu den Strafstoß viel zu lasch und unplaziert, so dass der Gästetorwart den Ball nach vorne abwehren konnte. Danach war Tayfun Cakiroglu zwar als erster am Ball, schob den Nachschuss jedoch sowohl am liegenden Keeper als auch am Tor vorbei. Kurze Zeit darauf trafen die Gäste den Pfosten, während erneut Markus Krawietz, nach einer herrlichen Vorlage vom eingewechselten Tim Dosedal, in Patrick Knieps seinen Meister fand. Die letzte Großchance des Spiels hatte Gästestürmer Canbulut in der 89. Minute. Seinen Schuss aus kurzer Distanz und spitzem Winkel konnte Tobias Ritz abwehren und somit unserer Mannschaft wenigstens das 0:0 retten.

Unser Trainer Jürgen Wielert  war kurz nach Schlusspfiff zwar mit der Leistung unserer Mannschaft, aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden:“ Wir hatten eindeutig mehr vom Spiel und uns deutlich mehr klare Torchancen als der Gegner herausgespielt. Die Jungs haben 90 Minuten lang alles gegeben. Es fehlte nur das entscheidende Tor. So war es ein Spiel auf Messers Schneide, in dem es hin und her ging und ein sowohl kampfstarker als auch giftiger Gegner uns alles abverlangt hat. Ich bin mir sicher, wenn wir das erste Tor gemacht hätten, wären wir hier als Sieger vom Platz gegangen. Unterm Strich ist ein Punkt, in unserer derzeitigen Lage, einfach zu wenig für uns.“

DSC: Ritz-Schmidt-Strohmann-Jubt (77. Min. Schulz)-Behrendt-Dzinic-Aydin (63. Min. Allali)-Krawietz-Gökcek (63. Min Dosedal)-Talarek-Cakiroglu

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Foto: Gero Holm / WazFotoPool

DSC – Wir stehen für Wanne Eickel