Mit Talarek, Glück und Kampf zum 0:0

Vor der Saisonrekordkulisse von 520 zahlenden Zuschauern erreichte die Partie zwischen unserer Elf und der SG Wattenscheid 09 leider nie das erhoffte Niveau eines Spitzenspiels.

In der ersten Hälfte hatten die Gäste deutlich mehr vom Spiel. Bis auf einen Freistoß von Tayfun Cakiroglu, der in der 32. Minute knapp über das Gästetor ging, konnte sich unser Team in den ersten 45 Minuten keine nennenswerte Torchance erspielen, während auf Wattenscheider Seite zur Pause gleich sechs vergebene Chancen zu Buche standen. Unser Trainer Klaus Berge musste Marvin Schulz bereits in der 34. Minute auswechseln, da dieser schon zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels hochgradig Gelb-Rot gefährdet war.

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie zusehends immer mehr. Die Gäste trumpften nicht mehr so auf wie in der ersten Hälfte und verloren etwas ihre spielerische Linie, so dass unser Team durch Kampf etwas besser ins Spiel kam. Aus dieser besten Phase unserer Elf ergaben sich in der 65. und 71. Minute dann auch gleich die beiden größten Tormöglichkeiten unseres DSC in dieser Partie: In der 65. Minute zwang, der gerade eingewechselte, Daniel Bertram mit einem fulminanten Schuss Gästetorwart Lukas Fronczyk zu einer Glanzparade. In der 71. Minute hatte sich Markus Krawietz mit einem herrlichen Sololauf auf der rechten Seite durchgesetzt und hervorragend Oktay Güney im Strafraum der Gäste angespielt. Leider schoss unser 10er aus 14 Metern knapp am Gästegehäuse vorbei.

Danach blieben Torchancen bis kurz vor Schluss auf beiden Seiten Mangelware. In den letzten Minuten machten die Wattenscheider wieder deutlich mehr Druck und wollten sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden geben. In der 89. Minute hatten wir es dann unserem Torwart Tobias Ritz und einer gehörigen Portion Glück zu verdanken, dass es nicht zur Gästeführung kam. Ein Schuss von Milko Trisic aus 12 Metern, wurde von unserem Kapitän gerade noch an den Pfosten gelenkt. Gerade einmal eine Minute später zischte ein 20 Meter Schuss von Marvin Rathmann knapp über unser Gehäuse.

Nach aufopferungsvollem Kampf, dem notwendigen Glück und einem großartigen Simon Talarek, der auch heute wieder in der Innenverteidigung der Fels in der Brandung war, kann unser Team das heutige 0:0 durchaus als Punktgewinn betrachten.

DSC – Wir stehen für Wanne Eickel

MJ

DSC: Ritz-Schulz (34.Min Gökcek)-Güney (76.Min Jubt)-Dosedal-Stemmer-Aydin-Krawietz-Talarek-Viran (64.Min Bertram)-Cakiroglu-Allali

Gelbe Karten: Schulz, Gökcek, Cakiroglu  -  Rathmann