DSC Wanne-Eickel holt einen Zähler bei YEG Hassel



Einen Punkt brachte der DSC Wanne-Eickel vom ersten Auswärtsspiel dieser Saison bei YEG Hassel mit.

YEG Hassel : DSC Wanne-Eickel 1:1 (0:0).

Zwei Spieltage sind rum, der DSC Wanne-Eickel bleibt ungeschlagen. Aber dieses 1:1 (0:0)-Remis bei YEG Hassel beurteilte Holger Flossbach, der Wanner Trainer, mit gemischten Gefühlen: „Ich bin mit diesem Unentschieden nicht zufrieden, kann aber damit leben.“ Den Start in das Spiel verschliefen die Gäste, so Flossbach. YEG kam deutlich besser in die Partie und verzeichnete durch Semih Esen und Mesut Özkaya früh erste Abschlüsse, die aber jeweils an Gästekeeper Sören Gerlach scheiterten.

Mit dem einsetzenden Platzregen nach einer guten Viertelstunde änderten sich die Verhältnisse. Wanne-Eickel übernahm zusehends das Kommando und tauchte vermehrt gefährlich im YEG-Strafraum auf. Den Ball im Tor unterzubringen gelang den Gästen aus Herne aber ebenfalls nicht. Zudem hinterließ der Regen seine Spuren auf dem Rasen, was gegen Ende der ersten Hälfte zu vermehrten technischen Fehlern und weniger gelungenen Szenen auf beiden Seiten führte. Zur Pause bedeutete dies ein leistungsgerechtes 0:0.

Christian Melchner trifft per Kopf zur Führung des DSC

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich beide Teams wieder offensivfreudiger. Zudem stieg die Zahl der Nickeligkeiten und kleineren Fouls. Hassel musste ab Spielminute 55 auf Kapitän Faruk Gülgün verzichten, der verletzungsbedingt den Platz verlassen musste. Wenig später fiel das erste Tor – folgerichtig nach einem Standard. Gästeverteidiger Christian Melchner nickte in der 66. Spielminute im Flug einen Eckball von Mathias Tomaschewski zum 1:0 für Wanne-Eickel ein.

Die Gastgeber zeigten sich davon keineswegs geschockt. Es dauerte lediglich fünf Minuten, bis Arthur Fell nach einem präzisen Vertikalpass im Rücken der Abwehr freistehend vor dem Gästetor auftauchte und zum 1:1-Ausgleich vollstreckte.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der DSC Wanne-Eickel den längeren Atem bewies und in der Schlussphase noch einmal eine Druckphase entwickelte: „Aber Hassel ist mit hoher Laufbereitschaft und individueller Klasse immer gefährlich geblieben“, sagt DSC-Trainer Holger Flossbach. Am Ende konnte er mit dem gewonnenen Punkt leben.

0:1 (66.) Melchner, 1:1 (71.) 

DSC:Gerlach; Gerrick (77. Nolte), Melchner, Schlüter, Juskowiak, Baf, Preissing, Pilica, Rios (59. Wnuk), Tomaschewski (74. Luguda), Ginczek.

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!

Quelle: waz.de/Stephan Falk und Maximilian Wien
Foto: Michael Korte