DSC Wanne-Eickel bleibt weiterhin ungeschlagen


Patryk Niedzicki (re.) und der DSC Wanne-Eickel setzten sich 4:1 gegen Kaan-Marienborn durch.

DSC Wanne-Eickel setzt sich souverän mit 4:1 gegen Kaan-Marienborn durch. Zwei Aydin-Tore. Alexander Nour und Tim Nikolay treffen schon kurz nach ihren Einwechslungen. Insgesamt überzeugen die Schwarz-Gelben durch eine geschlossene Mannschaftsleistung.

DSC Wanne-Eickel - 1. FC Kaan-Marienborn 4:1 (0:0)

 

Tore: 1:0 (47.) Aydin, 2:0 (49.) Nour, 3:0 (78., FE) Aydin, 4:0 (86.) Nikolay, 4:1 (90.) Kügler.

DSC: Johns - Sommer (46. Nour), Melchner, Baum (88. Nolte), Hahn - Greitemann, Lorenzen - Aydin, Tomaschewski, Niedzicki - Jubt (85. Nikolay).

Schiedsrichter: Kappek (Münster).

Jede Serie geht einmal zu Ende. Beim DSC Wanne-Eickel war am Sonntag aber niemand traurig darüber, dass dieses bisherige Hin und Her zwischen Unentschieden und Sieg nun beendet ist. Mit 4:1 fegten die weiterhin ungeschlagenen Schwarz-Gelben den 1. FC Kaan-Marienborn aus der Mondpalastarena. Und Trainer Martin Stroetzel durfte mit seinen Jungs erstmals in dieser Saison den zweiten Dreier in Serie feiern.

Bis die Wanner gegen den Vizemeister der Vorsaison auf die Siegerstraße einbogen, mussten sie sich aber eine Halbzeit lang in Geduld fassen. Zwar hatte Patryk Niedzicki bereits nach sieben Minute die Chance zur Führung, aber sein Kopfball strich knapp über die Querlatte. Sehenswert war die Vorarbeit von Tugrul Aydin, der auf engstem Raum drei Kaaner austanzte und dann von der Grundlinie auch noch fast perfekt für Niedzicki auflegte. Genau so schön die Vorbereitung von Sebastian Greitemann in der 18. Minute, der Sven Jubt bediente, dessen Volleyabnahme aber an den Schienbeinen von Gästekeeper Dominique Nowak landete.

Gästetrainer reagiert spät
Kaan war im ersten Durchgang spielerisch gleichwertig, zeigte wie der DSC flüssige Kombinationen und spielte sich öfter gut bis an den Wanner Strafraum durch. Die einzige gefährliche Möglichkeit war allerdings ein Kopfball von Steve Sam (12.), der dicht am Pfosten vorbeistrich. Mehr ließ die sichere Abwehr der Schwarz-Gelben aber nicht zu.

Der zweite Durchgang begann mit einem Foul an Sven Jubt, direkt an der Strafraumgrenze. Die meisten DSC-Fans rechneten wohl mit einem Schuss von Kapitän Mathias Tomaschewski, doch dann nahm Tugrul Aydin kurz Anlauf und hämmerte den Ball flach über den Innenpfosten ins Netz.

Nur zwei Minuten später stach dann der erste von Stroetzels Jokern. Zur zweiten Hälfte hatte der DSC-Trainer Alex Nour für Sebastian Sommer gebracht, dessen Platz in der Viererkette nun von Niedzicki eingenommen wurde. Und als der junge Allrounder einen langen Ball nach vorne spielte und Aydin mit dem Kopf verlängerte, kam Nour im Sprint angerauscht. Im Fünfer spielte er auch noch Nowak aus und vollendete aus spitzem Winkel zum 2:0. Jetzt war der DSC richtig gut unterwegs. Zwar musste Keeper Marcel Johns bei einem 30-Meter-Schuss von Torben Schmidt nachfassen, um den Ball unter Kontrolle zu bringen (58.), aber schon im direkten Gegenzug hatte Nour die nächste Möglichkeit. Kaans Schlussmann Nowak konnte die Kugel noch soeben an den Pfosten lenken.

Gästetrainer Thorsten Nehrbauer reagierte auf das 0:2 erst in der 69. Minute, als er mit dem früheren Herner Westfalia-Spieler René Lewejohann einen weiteren Stürmer brachte. Weitere Torchancen hatte aber nur der DSC. In der 71. Minute wieder durch Nour, der nach Doppelpass mit Tomaschewski erneut an Nowaks Reflexen scheiterte. Nach der folgenden Ecke hatte Tomaschewski den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch diesmal warf sich ein Abwehrspieler auf der Linie in den Ball. Keine Abwehrchance für die Kaaner gab es aber in der 78. Minute, als Aydin einen Strafstoß unhaltbar in die Maschen hämmerte. Stephen Lorenzen war zuvor von Torben Schmidt gefoult worden.

Mit dem 3:0 gaben sich die Schwarz-Gelben aber noch nicht zufrieden. Und in der 86. Minute stach dann auch der zweite Joker. Tim Nikolay, aus der eigenen Jugend gekommen, war gerade einmal 60 Sekunden auf dem Platz, als er einen Konter zum 4:0 abschloss. Dass den Gästen in der Schlussminute durch Michael Kügler noch der Ehrentreffer gelang, war für den DSC nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfehler.

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Quelle: derwesten.de/Uwe Ross
Foto: Martin Kerstan 

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