Marcel Johns hält dem DSC einen Punkt fest


Mit einer Nullnummer startete der DSC Wanne-Eickel in die Saison. Beim Aufsteiger TuS Erndtebrück II holte die Mannschaft von Martin Stroetzel ein 0:0.

TuS Erndtebrück II - DSC Wanne-Eickel 0:0 

 

DSC: Johns - Sommer, Nolte, Baum, Hahn - Lorenzen (60. Melchner), Greitemann - Tomaschewski, Nidzicki, Nour (85. Jubt) - Aydin. 

Viel Aufwand hat der DSC Wanne-Eickel betrieben, war bereits am Samstag zur Übernachtung nach Siegen gefahren, um am Sonntag zur ungewohnten Anstoßzeit um 12.15 Uhr ausgeruht beim Aufsteiger TuS Erndtebrück II aufzulaufen. Am Ende wurde der Wochenendausflug der Schwarz-Gelben zumindest mit einem Punkt abgeschlossen.

Aber die Wanne-Eickeler hätten die lange Heimfahrt auch mit leeren Händen antreten können. „Die einzige hundertprozentige Torchance der Partie hatte Erndtebrück“, bekannte Trainer Martin Stroetzel. In der 78. Minute musste DSC-Schlussmann Marcel Johns sein ganzes Können zeigen, um mit einer starken Parade die Führung der Platzherren zu verhindern.

„Das war ein ganz schwieriges und für Kunstrasen untypisches Spiel für uns“, erklärte Stroetzel später. Erndtebrück hatte mit vielen langen Spielern nicht nur die Lufthoheit für sich, sondern ließ auch ansonsten kaum einmal gelungene Kombinationen der Gäste zu. „Die haben die Räume hinten dicht gemacht und konsequent und aggressiv verteidigt. Und bei den wenigen Situationen, die wir uns erspielt haben, passte der Abschluss nicht“, bilanzierte Stroetzel. So wie in der 20. Minute, als Alexander Nour sich auf der linken Seite durchgespielt hatte, Sebastian Greitemann die scharfe Hereingabe aber knapp verpasste. Und auch bei Greitemanns zweitem Versuch (42.) schlug der Ball nicht ein, weil ein Abwehrbein im Weg stand. 

Seine beste Möglichkeit hatte der DSC kurz nach dem Seitenwechsel. Wieder hatte Nour die Vorarbeit geleistet und gut zurückgelegt, doch Mathias Tomaschewski hämmerte den Ball aus elf Metern über den Querbalken. Die Gastgeber setzten bei ihren Offensivbemühungen zumeist auf lange Bälle nach vorne und waren zudem bei Standardsituationen gefährlich. So musste Innenverteidiger Michael Baum in der 68. Minute nach einer Ecke per Kopf auf der Linie klären, ehe zehn Minuten später Johns die mögliche Niederlage verhinderte.

Sechsmal Gelb für Wanne-Eickel

Der DSC hatte auch mit dem Problem zu kämpfen, dass bis zur 75. Minute bereits sechs Spieler mit einer Gelben Karte belastet waren. Gegen Erndtebrück gab es insgesamt drei Verwarnungen. „Ich habe während der gesamten Partie kein grobes Foulspiel gesehen. Der Schiedsrichter hat ein bisschen kleinlich gepfiffen“, sagte Martin Stroetzel nach dem Spiel am Telefon. Da saß der DSC-Trainer bereits im Auto und war auf dem Weg nach Hombruch, um sich dort den ersten Heimgegner seiner Mannschaft anzuschauen.

Quelle: derwesten.de/Uwe Ross

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