DSC knöpft Hüls ein verdientes Unentschieden ab



DSC Wanne-Eickel - VfB Hüls 1:1 (1:0)

Als Kopfballmonster ist Tugrul Aydin bislang eher nicht bekannt. Hier aber steigt der DSC-Angreifer völlig ungedeckt zum Kopfball hoch, der aber nichts einbringt.

Sicher ist noch Luft nach oben, grundsätzlich aber ist der DSC für den Punktspielauftakt in Erndtebrück gut gerüstet. Bei ihrer Generalprobe knöpften die Wanne-Eickeler dem Oberligisten VfB Hüls ein verdientes 1:1-Unentschieden ab

Tore: 1:0 (12.) Aydin, 1:1 (62.) Sardini.

DSC: Johns - Sommer, Nolte (46. Melchner), Baum, Hahn - Greitemann, Lorenzen - Niedzicki, Tomaschewski (76. Akpo), Nour - Aydin.

Sicher ist noch Luft nach oben, grundsätzlich aber ist der DSC für den Punktspielauftakt in Erndtebrück gut gerüstet. Bei ihrer Generalprobe knöpften die Wanne-Eickeler dem Oberligisten VfB Hüls ein verdientes Unentschieden ab.

„Insgesamt fand ich es okay. Die erste Halbzeit war gut, in der zweiten haben wir nach dem 1:1 Probleme gekriegt“, fasste DSC-Trainer Martin Stroetzel die 90 Minuten korrekt zusammen. Was er auch gesehen hat: Seinen Jungs schwanden in der letzten halben Stunde spürbar die Kräfte – kein Wunder nach einer harten Vorbereitung mit relativ kleinem Kader. Jetzt gilt es, die Akkus aufzuladen, um am nächsten Sonntag im Siegerland 90 Minuten Vollgas geben zu können.

So lange die Kraft reichte, waren die Schwarz-Gelben dem klassenhöheren Gast zumindest ebenbürtig. Rückenwind erhielten sie durch das frühe 1:0, das Tugrul Aydin nach einem Steilpass in die Schnittstelle der VfB-Abwehr mit einem überlegten Linksschuss erzielte. Wenig später hätte der DSC sogar erhöhen können, aber Marius Noltes Kopfball nach Tomaschewskis Freistoßflanke klatschte an die Latte. Und bei Aydins Vollspann-Freistoß aus 22 Metern war VfB-Keeper Schulz-Knop auf dem Posten.

Defensiv ließ der DSC bis zur Pause wenig zu. Gefährlich wurde Hüls nur bei zwei Standards, doch in beiden Situationen strich der Ball am Tor vorbei. Aus dem Spiel heraus konnte der VfB-Angriff mit den Ex-Hernern Marko Onucka und Marc Schröter gegen die gut organisierte DSC-Deckung nichts ausrichten.

Das sollte sich nach dem Wechsel ändern. VfB-Trainer Karsten Quante stellte um, beorderte Schröter ins Zentrum und zog Onucka zurück, der nun mit Ex-Profi Markus Kaya die Fäden zog. Bei strömenden Regen erspielten sich die Gäste Feldvorteile. Fabio Sardinis leicht abgefälschten 18m-Schuss konnte Marcel Johns noch parieren (52.), zehn Minuten später aber war er geschlagen. Nach einem zu kurz geratenen Rückpass wollte Johns den Ball wegschlagen, Schröter hielt den Fuß dazwischen, und Sardini hatte mit dem Abpraller leichtes Spiel.

Hüls setzte nach und hatte nach Kayas Traumpässen weitere Chancen durch Onucka und Schröter, ehe Stroetzel dem Treiben ein Ende setzte. Er verstärkte das Mittelfeld mit einem dritten Sechser, so dass Kaya nicht mehr die Räume für seine Pässe fand. So blieb es beim 1:1.

Quelle: derwesten.de/Wolfgang Volmer
Foto: Martin Kerstan

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