Cranger-Kirmes Cup 2014: DSC beendet Erkenschwicker Serie

Eine heiß umkämpfte Partie lieferten sich am Holzplatz der DSC Wanne-Eickel, hier mit Alex Hahn (mitte) und Alesxander Nour, und Titelverteidiger Erkenschwick (rot).

SpVgg. Erkenschwick - DSC Wanne-Eickel 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 (31.) Kazak, 1:1 (49.) Nour, 1:2 (58.) Aydin.

Die Erkenschwicker Regentschaft beim Cranger-Kirmes-Cup ist beendet. Mit einer beherzten, mannschaftlich geschlossenen Leistung bezwang der DSC Wanne-Eickel den Seriensieger der letzten drei Jahre verdient mit 2:1 und zog ins Finale ein, wo am Samstag um 18 Uhr mit em TSV Marl-Hüls ein weiterer dicker Brocken auf das Team von Martin Stroetzel wartet.

Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Es ging ordentlich zur Sache, wie am Ende auch sieben gelbe Karten belegten. „Wir wussten, dass es ein heißes Spiel werden würde, und das wollten wir auch. Solche Spiele braucht man in der Vorbereitung“, war DSC-Trainer Stroetzel nach Spielschluss restlos zufrieden. „Wir haben aus einer guten Organisation und mit hoher Laufbereitschaft gespielt und waren sehr stark in den Zweikämpfen. Da war alles drin, was ich sehen wollte.“

Was der packenden Partie lange Zeit fehlte, waren Torszenen. Die erste Gelegenheit bot sich dem pfeilschnellen Alexander Nour, der nach einem weiten Diagonalball aber an Oberwarenbrock scheiterte (17.). Eher zufällig kam Patrick Niedzicki wenig später im Erkenschwicker Strafraum zum Schuss, doch in Rücklage schaufelte er den Ball über die Latte.

Die Stimberg-Elf brachte aus dem Spiel heraus nichts zustande, war aber bei Standards brandgefährlich und ging nach Oerterers Ecke durch einen wuchtigen Kazak-Kopfball auch in Führung. Auch in zwei, drei ähnlichen Situationen wackelte die sonst so sichere DSC-Abwehr bedenklich.

Nach der Pause legte der DSC noch einen Zahn zu. Die Wanner waren wacher, oft schneller am Ball – und wurden in der 49. Minute belohnt, als Nour eine Hereingabe des überragenden Mathias Tomaschewski über die Linie grätschte. Neun Minuten später ließ Tugrul Aydin nach Nours Flanke ein Traumtor zur Wanner Führung folgen. Tomaschewski hätte schon den Deckel draufmachen können, traf aber nur die Latte. So blieb es bis zur letzten Sekunde spannend, und fast hätte Feldkamp noch ausgeglichen. Doch ein Wanner rutschte in die Schussbahn und rettete den verdienten Sieg.

Quelle: derwesten.de/Wolfgang Volmer
Foto: Joachim Haenisch

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