Cranger-Kirmes Cup 2014: SC rettet 1:0-Sieg über die Zeit

Der DSC Wanne-Eickel hat auch sein drittes Vorrundenspiel gewonnen und trifft nun als Gruppensieger im Halbfinale auf Titelverteidiger SpVg. Erkenschwick. Allerdings hatte die Stroetzel-Elf beim 1:0 über den Gastgeber SV Sodingen viel Glück.

 

SV Sodingen - DSC Wanne-Eickel 0:1

Tor: 0:1 (51.) Niedzicki.
DSC: Cleves - Sommer, Nolte (46. Scholtysik), Baum, Hahn - Celik (46. Jeykumaron), Greitemann (29. Grutzlak), Niedzicki, Alanzuhier Hussein (46. Trottenberg) - Akpo (64. Resulaj), Nour.

Der DSC Wanne-Eickel hat auch sein drittes Vorrundenspiel gewonnen und trifft nun als Gruppensieger im Halbfinale auf Titelverteidiger SpVg. Erkenschwick. Allerdings hatte die Stroetzel-Elf viel Glück, dass die in der zweiten Halbzeit drückend überlegenen Gastgeber keine ihrer zahlreichen Chancen zum absolut verdienten Ausgleich nutzen konnten.

In der ersten Hälfte passierte lange wenig. Beide Trainer hatten etliche Stammkräfte draußen gelassen, so dass wenig Spielfluss aufkam. Binnen einer Minute aber hatte der DSC plötzlich drei Großchancen. Zunächst lenkte SVS-Keeper Pascal Heuser mit tollem Reflex einen Volley von Alan Zuhier über die Latte, nach der folgenden Ecke parierte er auch noch Greitemanns Kopfball, und als Firat Celik sich den „zweiten Ball“ schnappte und aus 18 Metern abzog, stand die Latte der DSC-Führung entgegen.

Danach kam auch der SVS zu ersten Möglichkeiten, aber Donay zielte bei seinem Kopfball knapp daneben, und auch Maik Sverepa hatte mit seinem fulminanten Volley kein Glück. Kurz vor der Pause hätte dann aber das 0:1 fallen müssen, als der ansonsten blasse Akpo von Nour frei gespielt wurde, aber aus acht Metern das Tor verfehlte.

Kurz nach der Pause klingelte es aber doch im Sodinger Kasten. Patrick Niedzicki, der mit einem abgeklärten Spiel als „Sechser“ viele Pluspunkte bei Trainer Stroetzel sammelte, war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle. Er nutzte die Verwirrung in der Sodinger Abwehr, die den Eckball schon im Aus gesehen hatte.

Was folgte, war ein einziger Sturmlauf der Sodinger mit einer Fülle guter und halbwegs guter Einschussmöglichkeiten. Doch entweder war der starke Keeper Manuel Cleves zur Stelle, oder der Abschluss war nicht präzise genug. So rettete der DSC den Sieg ins Ziel, obwohl er in den letzten 20 Minuten nach Jeykumarons Verletzung zu Zehnt weiterspielen musste.

Quelle: derwesten.de/Wolfgang Volmer
Foto: Volker Speckenwirth

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