Cranger-Kirmes Cup 2014: DSC nutzt Westfalias Schwächen eiskalt aus


Unentschieden endet dieses Kopfballduell zwischen Westfalias Ahmet Inal (l.) und DSC-Verteidiger Alex Hahn.

DSC Wanne-Eickel - Westfalia Herne 3:0 (2:0)

 

  

Tore: 1:0 (9.) Nour, 2:0 (40.) Aydin, 3:0 (69.) Greitemann.

DSC: Johns - Niedzicki, Nolte (69. Lang), Baum, Hahn - Lorenzen, Greitemann - Sommer, Tomaschewski, Nour - Aydin (74. Resulaj).

Auch das vierte Turnierspiel endete mit dem bisherigen Standardergebnis von 3:0. Als hoch verdienter Sieger kam der DSC Wanne-Eickel vom Platz, wie auch Manuel Bölstler einräumte. „Wanne war klar die bessere Mannschaft“, gab der neue SCW-Trainer zu, ohne deshalb gleich in Panik zu verfallen. Er mache sich „null komma null“ Sorgen, was die Saison anbelangt.

Muss er auch nicht. Denn das erste gemeinsame Spielchen einer völlig neu zusammengestellten Truppe hat nun wirklich nur eine sehr begrenzte Aussagekraft. Das sah auch DSC- Coach Martin Stroetzel nicht anders. „Im Unterschied zur Westfalia spielt ein Teil meiner Mannschaft schon länger zusammen. Und das war deutlich zu sehen“, wollte auch er den Sieg nicht überbewerten. „Aber mir hat gefallen, dass wir aus einer guten Ordnung gespielt haben und jetzt offenbar auch mal zu Null spielen können.“ 

Großen Anteil daran hatte sein Co-Trainer, der frühere Herner Michael Baum. Spätestens an ihm zerschellten die etwas zaghaften Offensivbemühungen der Westfalia. Die fing sich schon früh das 0:1 ein, als der umtriebige Alexander Nour völlig frei am zweiten Pfosten auftauchte und mit sattem Linksschuss einnetzte. Nour hätte drei Minuten später gleich nachlegen können, vergab aber diese Großchance ebenso wie zwei weitere allein in Hälfte eins.. So war es Tugrul Aydin, der kurz vor dem Seitenwechsel im Anschluss an einen Tomaschewski-Freistoß das überfällige 2:0 markierte.

Auch in der zweiten Hälfte dominierte der DSC. Westfalia bemühte sich um Ballkontrolle, vernachlässigte aber völlig das Flügelspiel und blieb für die im Zentrum mit Stephen Lorenzen und Sebastian Greitemann bärenstarken Schwarz-Gelben leicht ausrechenbar. Läuferisch und kämpferisch investierte die Bölstler-Elf viel, Produktives aber kam wenig dabei heraus. Die klar besseren Chancen besaß der DSC, der durch Greitemann und Mark Lang auch zweimal die Latte traf. Den Schlusspunkt zum Standard-3:0 setzte Greitemann nach feiner Vorarbeit von Alex Nour.

 

Quelle: derwesten.de/Wolfgang Volmer
Foto: Volker Speckenwirth

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