DSC Wanne-Eickel befreit sich durch 3:2-Sieg

BV Brambauer-Lünen - DSC Wanne-Eickel 2:3 (1:1) 

Die letzte Spielminute dämpfte die Freude des Fußball-Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel beim 3:2 (1:1)-Auswärtssieg in Brambauer-Lünen.

Semih Esen musste nach einer Notbremse von Markus Poczkaj mit einem geschwollenen Knie ins Krankenhaus. Die rote Karte für den Gastgeber war da uninteressant.

Denn zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft von DSC-Trainer Martin Stroetzel den entscheidenden 3:2-Vorsprung schon heraus gespielt. Und das verdient. Was Stroetzel besonders freute: „Die beiden A-Jugendlichen Marius Nolte und Patryk Niedzicki haben das Spiel entschieden.“

Keinen Beitrag zu diesem wichtigen Erfolg gegen den direkt hinter dem DSC platzierten BV Brambauer-Lünen konnte Abdou-Nassirou Ouro-Akpo leisten. Den Stürmer hatte Stroetzel nämlich 90 Minuten auf der Bank gelassen. Stroetzel hatte sich für die Variante mit zwei Angreifern entschieden – die schnellen Tugrul Aydin und Semih Esen. „Wir waren in der glücklichen Lage, sowohl auf einen Punkt als auch einen Sieg spielen zu können“, begründete Martin Stroetzel die Maßnahme.

Das Ergebnis gibt dem Trainer vollkommen Recht. „Wir sind da raus“, sagte er nach dem Schlusspfiff erleichtert. Für ihn ist der Klassenerhalt und somit ein weiteres Jahr der Westfalenliga-Zugehörigkeit fest zementiert.

Nicht nur das Resultat ist ein Beleg dafür. Vielmehr der Auftritt auf fremdem Platz zeigt, dass die Wanne-Eickeler sich gefangen haben. Die Gäste konnten mit dem Druck vor dieser eminent wichtigen Begegnung umgehen. „Dafür mein Kompliment“, lobte Martin Stroetzel seine Spieler.

Nur mit einem, war Stroetzel nicht zufrieden: der Bewachung von BVB-Angreifer Philipp Hanke. „Das haben wir vorher angesprochen. Aber Hanke hat halt seine Qualität.“ So traf der torgefährliche Stürmer auch zwei Mal gegen die Wanne-Eickeler. Letztlich aber ohne Konsequenz, sodass auch Stroetzel dieses Manko nicht so hochspielen wollte.

Dafür waren seine Spieler an diesem Nachmittag – besonders in der zweiten Hälfte – zu stark. „Da hatten wir das Spiel unter Kontrolle“, sagte Stroetzel. Durchgang eins verlief doch sehr häufig zerfahren.

Je mehr Zugriff, die Wanne-Eickeler bekamen, umso mehr Chancen erspielten sie sich. Während Tugrul Aydin mit seinem 17. Saisontor die Führung erzielte, waren es später die von Stroetzel gelobten A-Jugendlichen Marius Nolte und Patryk Niedzicki, die mit ihren Toren den „wichtigen Sieg“ einfuhren, „bitter nötig war“, so Stroetzel.

Tore: 0:1 (37.) Aydin, 1:1 (44.) Hanke, 1:2 (60.) Niedzicki, 1:3 (70.) Nolte, 2:3 (71.) Hanke.

DSC: Johns, Ouattara, Basol, Cetinkaya, Nolte, Stöhr, Niedzicki, Rathman, Aydin, Sazoglu, Esen (90. Franken).

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!
Quelle: derwesten.de / Rupert Joemann