Disziplin statt Hurra-Stil führt zum Erfolg


BV Westfalia Wickede - DSC Wanne-Eickel 1:3 (1:1)

Mit einer stark verbesserten Defensivleistung fuhr der DSC Wanne-Eickel einen 3:1-Sieg in Wickede ein. „Nach zehn Gegentoren in zwei Spielen war klar, dass wir uns auf die Defensive fokussieren müssen“, erklärte DSC-Coach Martin Stroetzel seine neue Taktik. Die Mannschaft habe seine Vorgabe erfolgreich umgesetzt: Tief stehen und den Gegner mit Kontern verunsichern. „Dagegen hat Wickede kein Rezept gefunden. Wir haben das Spiel mit Disziplin gewonnen statt dem Hurra-Stil, den wir zuletzt an den Tag legten.“

Stroetzel hatte sein Team auf drei Positionen umgestellt: Sazoglu spielte für Westphal im Abwehrzentrum, Tomaschewski rückte von der Bank wieder in die Startelf und Kaya I begann an Stelle von Harun Celebi. Besonders die Berufung Tomaschewskis zahlte sich aus: Er eroberte Bälle, organisierte das Spiel und sammelte direkt einen Scorerpunkt: Aus dem Halbfeld zirkelte er einen Freistoß in den Strafraum, wo Semih Esen und Marius Nolte frei standen – Esen traf per Kopf zum 1:0 (39.).

Stroetzel lobt Ruhe und Stabilität
Stroetzel: „Die Ruhe und Stabilität der Mannschaft hat mit gut gefallen. Es hätte auch 2:0 für uns stehen können, Wickede war nur bei Standards gefährlich.“ Damit spielte er auf zwei Szenen an: Zum einen auf Esens Riesenchance nur zwei Minuten nach dem Treffer, zum anderen auf den Ausgleich, der fast eine Kopie des Esen-Treffers war: Freistoß von links, mit rechts Richtung Tor gezogen, Kopfball in die Mitte, Tor – nur, dass dieses Mal nicht die Gelben, sondern die Weißen jubelten.

Nach dem Wechsel drängte Westfalia auf die Führung, vergab aber zwei gute Chancen – eiskalt dagegen war der DSC. Nolte gewann mit einem Tackling den Ball, gab auf Cetinkaya, der den tödlichen Pass auf Esen spielte. Gegen dessen Schuss war Torwart Wylczoch machtlos (73.). Während Wickede keinen Weg mehr durch die DSC-Defensive standen, setzte Tim Helwig in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

Tore: 0:1 Esen (39.), 1:1 Städter (44.), 1:2 Esen (73.), 1:3 Helwig (90.).

DSC: Kurz – Basol, Nolte, Sazoglu, Cetinkaya – Stöhr – Esen, Kaya I, Tomaschewski, Aydin – Jubt (18. Kaya II/75. Helwig). 

Quelle: derwesten.de / Philipp Ziser
Foto: Dietmar Wäsche 

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