Krombacher Kreis-Pokal: DSC versemmelt Torchancen am laufenden Band



SC Röhlinghausen : DSC Wanne-Eickel 0:1 (0:0)

Autsch, das tut weh: DSC-Spieler Tino Westphal (l.) bringt seinen Röhlinghauser Gegenspieler mit einer Grätsche zu Fall.

Unerwartet schwer tat sich der DSC Wanne-Eickel auf Asche gegen den Underdog SC Röhlinghausen aus der Kreisliga-B.

Die Röhlinghauser versteckten sich nicht und spielten dreist auf, sodass die erste halbe Stunde von sehr hitzigen und energischen Zweikämpfen geprägt war. Nach einem Röhlinghausener Foulspiel und eine heißen Diskussion mit dem Schiedsrichter, musste ein Röhlinghausener Spieler mit einer roten Karte bereits nach 20 Minuten den Platz vorzeitig verlassen. Wer nun dachte, der DSC würde die Oberhand gewinnen, lag falsch. In der 38. Minute wurde Tim Hellwig im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt und das erste Wanner-Tor lag in der Luft. Allerdings schoss der  Gefoulte selbst und scheiterte am starken Röhlinghausener Schlussmann, der durch eine gute Leistung das 0:0 lange hielt.

Nach einer lautstarken Halbzeit-Ansprache von Martin Strötzel spielte das Wanner-Team immer stärker werdend nur noch auf das Röhlinghausener Tor. Aber leider blieb der erste DSC-Treffer aus. Nachdem Kenan Doric für Marvin Kühn in den Sturm kam, häuften sich die gefährlich DSC-Angriffe. Bis dahin hatten die Schwarz-Gelben ihren Trainer Martin Stroetzel schier zur Verzweiflung getrieben. „Mindestens zehn Hundertprozentige haben wir liegen lassen. dabei standen wir vier-, fünfmal allein vor dem Tor“, hatte Stroetzel fast Nackenschmerzen vom Kopfschütteln. 
In der 66. Minute war es dann endlich soweit. Der kurz zuvor eingewechselte Turgul Aydin brachte einen Freistoss scharf vors Röhlinghausener Tor, wo sich Samed Sazoglu hinter dem langen Marius Nolte versteckt hatte und dann mit den Haarspitzen den Ball endlich im Tor versenkte.
Die letzten Minuten wurden nochmals sehr hitzig, denn der Spiel-Club aus Röhlinghausen wollte den Ausgleich. Und nach einer Ecke konnte Tino Westphal den Ball noch mal aus dem Gefahrenbereich herausschlagen. So endete das Spiel hart erarbeitet mit 1:0 für den DSC Wanne-Eickel. „Der Gegner hat super gekämpft, hat gefightet, gemacht und getan“, zollte Stroetzel dem tapferen Verlierer ein dickes Lob.


Foto: Klaus Pollkläsener

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!