Stroetzel rechnet mit drei Punkten

Zum ersten Mal in dieser Rückrunde kann DSC-Trainer Martin Stroetzel auf die Tabelle schauen und wirklich Schlüsse daraus ziehen. Dank einiger Nachholspiele am Maifeiertag stehen alle Mannschaften in der Westfalenliga jetzt bei 23 Spielen. Und die bereinigte Tabelle sieht auf den ersten Blick richtig gut aus für den DSC Wanne-Eickel. Als Tabellenzehnter aber haben die Schwarz-Gelben trotzdem nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Deshalb will Stroetzel im Heimspiel morgen (Anstoß 15 Uhr) auch alle drei Punkte in der Mondpalastarena behalten. Gegen den Tabellenletzten, TuS Erndtebrück II, sollte das auch keine allzu schwere Aufgabe werden, oder?

„Ich habe Erndetbrück am Mittwoch in Wattenscheid gesehen. Bis zur 87. Minuten stand es da noch 1:1. Erst nach einem Elfmeter haben sie dann noch zwei Tore kassiert“, so Stroetzel. Trotz der mauen Bilanz von erst zwei Pünktchen aus den neun Rückrundenspielen erwartet der DSC-Trainer gegen Erndtebrück also keinen Selbstläufer. „Wir werden sie nicht mit fünf oder sechs Toren nach Hause schicken“, weiß der Coach.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte Wanne-Eickel vergangenes Wochenende in Hohenlimburg erstmals wieder einen Sieg einfahren. Auch, weil dem Trainer wieder mehr Spieler und somit mehr Alternativen zur Verfügung standen. „Wir sind jetzt wieder deutlich besser aufgestellt, müssen morgen aber trotzdem genauso viel investieren wie in den anderen Spielen bisher“, sagt Stroetzel. Die Mannschaft nehme den Abstiegskampf gut an, weshalb er mit der Rückrunde recht zufrieden sei. Gleichwohl er weiß, dass ihm und dem DSC dieser Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag bevorsteht: „Es ist verdammt eng in der unteren Tabellenhälfte. Man kann nicht jedes Spiel gewinnen, das weiß ich. Aber morgen rechne ich fest mit den drei Punkten.“

Weil der DSC in den nächsten beiden Spielen beim Tabellenzweiten FC Brünninghausen und gegen den fünftplatzierten SC Hassel ran muss, wäre es wohl auch besser so. Sonst könnte die schöne Tabellenoptik Schaden nehmen.

Quelle: Der Westen / Thimo Mallon

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