DSC geht auf dem Zahnfleisch


Der DSC Wanne-Eickel ist derzeit in keiner beneidenswerten Situation. Die im verletzungsbedingt ausgedünnten Kader verbliebenen Spieler gehen laut Trainer Martin Stroetzel „auf dem Zahnfleisch“, können sich aber keine Pause gönnen. Am Sonntag (15 Uhr, Mondpalast-Arena) erwarten die Schwarz-Gelben den ASC 09 Dortmund.

Am vergangenen Wochenende, beim 1:2 des DSC in Mengede, war es recht übersichtlich auf der Wanner Bank. Neben Stroetzel und Co-Trainer Vehbija Hodzic saßen lediglich A-Jugend-Keeper Manuel Cleves sowie die später eingewechselten Safet Dzinic und Tim Oberc.

„Es ist ja nicht nur so, dass unser ohnehin schmale Kader noch weiter zusammengeschmolzen ist. In Mengede standen auch drei Spieler auf dem Platz, die eigentlich noch nicht fit waren“, schildert Stroetzel die personelle Misere, deren Ende sich auch für die morgige Partie nicht abzeichnet.

Neben den Langzeitverletzten Sven Jubt und Dennis Kruckow fehlen mit Zouhair Allali, Mathias Tomaschewski und Tim Helwig fallen am Sonntag weitere Stammkräfte aus.

„Da geht es nur, wenn alle Mann die Ärmel noch ein Stück höher krempeln und Vollgas geben“, fordert Stroetzel. Und die im Augenblick fehlende Konkurrenzsituation dürfe niemanden dazu verleiten, sich zurückzulehnen. „Die Körpersprache jedes Einzelnen ist wichtig. Gegen den ASC wird es nur über Kampf und Einsatz gehen. Aber ich bin mir sicher, dass alle an einem Strang ziehen werden“, zeigt sich der DSC-Coach trotz der unglücklichen Personalsituation zuversichtlich. Während der DSC sich mit nur drei Punkten vor dem Tabellenkeller weiterhin mitten im Abstiegskampf befindet, rangieren die Dortmund als Siebter im sicheren Mittelfeld. Aus den letzten vier Spielen holte Aplerbeck allerdings nur zwei Zähler. „Die haben gerade auch nicht ihren besten Lauf. Das wollen wir am Sonntag natürlich ausnutzen“, so Stroetzel.


Quelle: derwesten.de / Uwe Ross
Foto: Joachim Haenisch

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