Lieber gewinnen, als diskutieren

Schließlich weist die den Verein noch als Vierzehnten aus.Der DSC Wanne-Eickel ist im Aufwärtstrend. Doch so recht ist das noch nicht an der Tabelle ablesbar.  Auch das enttäuschende letzte Spiel beim TuS Erndtebrück II, als nur ein 1:1 herumsprang, überdeckt die gute Serie, die die Mannschaft von Jürgen Wielert nun hinter sich hat. 

Die letzten fünf Spiele gingen nicht verloren (zwei Siege, drei Unentschieden), der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt nur noch einen Zähler. Auch wenn es derzeit wieder etwas besser für den DSC aussieht, ist die aktuelle Tabellenposition weit entfernt von dem, was sich die Verantwortlichen vorgestellt haben. „Ein gesicherter Platz im oberen Drittel“, sei angedacht gewesen, erklärt der Sportliche Leiter Jörg Kowalski. 

„Einfach gewinnen“ 

Doch als die ersten beiden Siege aufgrund der fehlenden Spielberechtigung für Neuzugang Tino Westphal aberkannt wurden und Wanne-Eickel wieder bei null anfangen musste, ging erst einmal gar nichts mehr. Hatte die schwache Hinrunde auch psychologische Gründe, die auf die Enttäuschung durch den Verlust der Punkte zurückzuführen sind? Kowalski glaubt das nicht: „Wer nach dieser Entscheidung des Verbandes Probleme mit dem Fußallspielen bekommt, sollte sich selbst hinterfragen.“ Seiner Meinung nach hätte der Punktverlust eher dazu führen sollen, dass „die Mannschaft enger zusammenrückt.“ Das scheint jedoch nicht der Fall gewesen zu sein. 

Ob die aktuelle Serie nur der Anfang ist und der DSC sich wieder in der Spur befindet, darüber werden Kowalski und Trainer Jürgen Wielert im Dezember diskutieren. Dann werde entschieden, „ob man was machen muss“, sagt Kowalski. Am besten sei jedoch, „die Mannschaft gewinnt einfach. Dann brauchen wir nicht diskutieren“, weiß er. 

Ob tatsächlich Korrekturen des Kaders stattfinden werde, ist noch offen. Viel werde nicht passieren, glaubt Kowalski. Es könne natürlich immer passieren, dass sich ein möglicher Neuzugang findet, doch der Sportliche Leiter weiß auch: „Das müsste schon ein Knaller sein.“

Quelle: reviersport.de / Tim Müller

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