DSC möchte die Tabelle korrigieren

Auch in der Westfalenliga ruht der Ball am Totensonntag. Der DSC Wanne-Eickel reist deshalb bereits am Freitag zum Nachholspiel nach Erndtebrück. Es geht rund 150 Kilometer gen Süden; bis ins Siegerland, wo die Wielert-Elf um 19 Uhr im Pulverwaldstadion antritt (Jahnstraße).

Nur ein Punkt trennt die Wanne-Eickeler von der Zweitvertretung des TuS Erndtebrück. Der Begriff „Sechs-Punkte-Spiel“ trifft selten besser zu. Deshalb will DSC-Trainer Jürgen Wielert gegen den Tabellendreizehnten auch unbedingt punkten. „Wir wollen gewinnen, auf gar keinen Fall verlieren“, so der Coach.

Seit vier Spielen ungeschlagen

Dann würde der DSC auch seine Serie fortsetzten. Seit vier Spielen ist die Mannschaft nun ungeschlagen. Acht Punkte sprangen aus diesen Begegnungen heraus. Der TuS hingegen konnte nur fünf Zähler aus den letzten vier Spielen holen. Anfang November verlor das Team von Trainer Michael Müller sogar gegen den Tabellenletzten Mengede mit 3:2.

Das Kellerduell ist für Wielert aber ein Spiel wie jedes andere auch. „Wir haben uns zuletzt gut aus der Affäre gezogen. Wichtig ist, dass wir weiter dranbleiben“, sagt der Trainer. Für heute hat er die Vorgabe gegeben, die Angriffe konzentriert zu Ende zu spielen und hinten weniger Möglichkeiten zuzulassen. Den Heimsieg gegen Hordel hat die Mannschaft nach einer guten ersten Halbzeit nämlich unnötig in Gefahr gebracht.

Die drei Punkte hatten dennoch einen faden Beigeschmack: Semih Esen brach sich das Sprunggelenk und fällt nun mehrere Monate aus. Torwart André Lindenblatt hingegen ist wieder einsatzbereit. Auch Mathias Tomaschewski ist für heute Abend seit langem wieder eine Option.

Mit einem Sieg könnte sich der DSC aus der unteren Tabellenregion weiter befreien. Trainer Wielert würde die bereinigte Tabelle dann wahrscheinlich wieder häufiger anschauen. Auch Hordels Trainer Frank Wagener hatte ihm nach dem Spiel am letzten Wochenende schon geflüstert: „Da unten gehört ihr nicht rein.“

Quelle: Der Westen / Thimo Mallon

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