Schlusslicht empfängt den Spitzenreiter

Zu einer vorgezogenen Partie des zehnten Spieltags empfängt Westfalenliga-Schlusslicht DSC Wanne-Eickel am morgigen Mittwoch um 14 Uhr den Spitzenreiter FC Brünninghausen.
Die Wielert-Elf muss unbedingt punkten, um nicht noch weiter ins Hinterreffen zu geraten.

 

Für den DSC Wanne-Eickel werden die Aufgaben in der Westfalenliga nicht einfacher. Jede weitere Niederlage macht Erfolge nur noch dringlicher. Wenn die Wanne-Eickeler die rote Laterne abgeben und mittelfristig die Abstiegsränge wieder verlassen wollen, muss unbedingt wieder Zählbares her. Am Mittwoch um 14 Uhr bekommt es der Tabellenletzte allerdings im Heimspiel in der Mondpalastarena mit dem Spitzenreiter FC Brünninghausen zu tun.

Auch DSC-Trainer Jürgen Wielert weiß um die klare Rollenverteilung: „Für uns ist es eher eines der leichteren Spiele. Als Letzter gibt es gegen den Ersten nichts zu verlieren.“ Dass sein Team eigentlich im Mittelfeld stünde, will er der Mannschaft aber vor dem Spiel noch einmal deutlich machen. „Die Psyche spielt da eine große Rolle“, so der Trainer.

Und ganz chancenlos sieht er den DSC gegen Brünninghausen nicht; auch wenn die Mannschaft aus dem Dortmunder Süden aus sieben Spielen bisher vier Siege und zwei Unentschieden bei nur einer Niederlage eingefahren hat. „Erstaunlicherweise haben sie am letzten Spieltag gegen Wickede mit 0:1 verloren. Überhaupt sind die Ergebnisse in der Liga bisher so, dass fast jeder jeden schlagen kann“, rechnet sich Wielert heute durchaus etwas aus.

Vielleicht wird auch die Tagesform entscheidend sein. Wichtig ist dem DSC-Coach aber besonders, dass die Einstellung in seiner Mannschaft wieder stimmt. „Wer mehr investiert und größeren Siegeswillen zeigt, wird möglicherweise gewinnen.“

Klar ist aber auch, dass mit dem FCB die beste Offensive und viertbeste Defensive der Liga in der Mondpalastarena gastiert. Alleine Stürmer Florian Gondrum erzielte bereits elf Treffer. Damit dominiert er die Torjägerliste mit fünf Toren Vorsprung.
Interessant: Wanne-Eickels Sven Jubt rangiert derzeit mit vier Treffern auf Platz vier.

Nicht zu vernachlässigen ist aber auch der zweite Stürmer im Brünninghauser Bunde. Auch wenn Denis Boutagrat bisher erst zweimal einnetzte, weiß Wielert um die Gefahr, die von dem Sturmduo ausgeht. „Die müssen wir kontrollieren“, sagt er. In erster Linie ist ihm aber wichtig, dass sein Team funktioniert. „Nur, wenn alle Spieler ihre Leistung abrufen, haben wir eine Chance.“

Dass mit dem ehemaligen Brünninghauser Mathias Tomaschewski und Zouhair Allali, der das letzte Spiel seiner Rotsperre absitzen muss, erneut das zentrale Mittelfeld fehlt, zwingt Wielert zu etlichen Umbauarbeiten. Zum Glück ist wenigstens Tino Westphal nach überstandener Grippe wieder voll einsatzfähig. Beim FCB werden unter anderem wohl auch die drei Ex-Strünkeder Sven Barton, Andreas Kluy und Benjamin Bielmeier (noch fraglich, da Verdacht auf Muskelfaserriss) auflaufen.

Quelle: derwesten.de/Thimo Mallon

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