Jürgen Wielert erwartet eine knallharte Partie

Ein Blick auf die Tabelle verrät es: Der DSC Wanne-Eickel ist im Auswärtsspiel beim ASC Dortmund am Sonntag (15 Uhr, Waldstadion Aplerbeck) krasser Außenseiter. Der Tabellenletzte tritt beim Viertplatzierten an. Ganz so klar sind die Vorzeichen für die Mannschaft von Trainer Jürgen Wielert aber natürlich nicht. Denn eigentlich stünde der DSC mit neun statt nur drei Punkten eher knapp hinter dem ASC.

Die beiden Siege zu Beginn der Saison sind bekanntlich im Nachhinein annulliert worden. Der DSC ist jetzt in gewisser Weise zum Siegen verdammt, will er die Kellerregion schnellstmöglich verlassen. „Das ist natürlich eine ganz andere Situation. Es belastet viel mehr die Psyche, wenn man gewinnen muss, um das Feld von hinten aufzurollen“, gesteht Trainer Wielert ein. Vergangene Woche holte seine Elf mit einem 5:3-Sieg gegen Mengede 08/20 aber schon einmal den ersten „echten“ Dreier der Saison.

 

Aber auch unabhängig vom Tabellenplatz wird die Begegnung am Sonntag ein knallhartes Spiel. Vor allem, weil der ASC nach einer 0:4-Niederlage in Langscheid/Enkhausen einiges gutzumachen hat. Dem DSC fehlt zusätzlich die komplette Doppel-Sechs. Zouhair Allali ist weiterhin rotgesperrt, Mathias Tomaschewski fällt mit zwei gebrochenen Zehen länger aus. Trainer Wielert wird im Mittelfeld gewaltig umstellen müssen, um die Dortmunder Offensive vom Tor fernzuhalten. Denn wenn diese erst einmal ins Rollen kommt, trifft sie nach Belieben, wie bei den Siegen gegen Hordel (3:0), Dröschede (4:0), und Wickede (5:0). In allen sechs Spielen bisher stand beim ASC mindestens eine Null: dreimal hinten, zweimal vorne und einmal auf beiden Seiten. Die Wanne-Eickeler haben bestimmt nichts dagegen, wenn die Aplerbecker vorne wieder leer ausgehen.

Quelle: derwesten.de/Thimo Mallon

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