DSC-Stürmer dürfen Schussstiefel nicht vergessen

Wie stark ist der DSC Wanne-Eickel, wohin führt sein Weg in der Westfalenliga? Nach vier Spielen ist noch keine Tendenz absehbar. Vor allem die Stürmer geben Rätsel auf. Ballerten sie in den ersten beiden Spielen munter drauflos und netzten acht Mal ein, herrschte zuletzt zweimal totale Funkstille. Unter dem Strich stehen zwei Siege, zwei Niederlagen und ein fünfter Platz. Die Partie bei der punktgleichen SpVg Holzwickede, die am Sonntag erst um 18 Uhr angestoßen wird, bekommt damit richtungsweisenden Charakter.

„Eine dritte Niederlage in Folge wäre nicht so schön“, findet Jürgen Wielert. Und um die zu vermeiden, soll erstmal hinten die Null stehen. „Wenn wir kein Tor kassieren, haben wir schon mal einen Punkt sicher“, hat der DSC-Trainer nachgerechnet. „Die eine oder andere Chance spielen wir uns immer heraus.“ Wenn Huub Wielerts Defensivtaktik aufgeht und Sven Jubt, Kenan Doric oder Dennis Kruckow diesmal wieder ihre Schussstiefel einpacken, könnten die Wanner also auch einen Dreier aus dem Montanhydraulik-Stadion (Jahnstraße 7) entführen.

Verzichten muss der Coach auf eine seiner Stützen: Zouhair Allali, der torgefährliche Abräumer auf der Sechs, sah gegen Zweckel in letzter Minute eine umstrittene Rote Karte und muss vermutlich viermal aussetzen. Ansonsten fehlt nur der langzeitverletzte Jan Hendrik Schmidt.

Wem er in dieser wichtigen Partie sein Vertrauen schenkt, wollte Wielert noch nicht verraten. „Das fällt mir immer samstags ein, wenn ich die Trainingswoche auf mich wirken lasse.“ Kein Geheimnis aber macht der Coach um die taktische Ausrichtung: „Ein 4-4-2 mit zwei Sechsern ist für mich ein gutes System.“

 

Quelle: Der Westen / Wolfgang Volmer
Foto: Der Westen / Thomas Schild

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!