Letzter Heimauftritt des DSC Wanne-Eickel


Marius Nolte (r.) war der letzte gesunde Innenverteidiger des DSC Wanne-Eickel. Jetzt fällt auch er aus.

Nur für Freunde der Wahrscheinlichkeitsrechnung oder Berufspessimisten bietet die Tabellensituation des DSC Wanne-Eickel zwei Spieltage vor Saisonende noch Raum für Spekulationen.

 

Sechs Punkte und satte 25 Tore beträgt das Polster der Schwarz-Gelben auf den BV Brambauer-Lünen, der wohl wie die bereits abgestiegenen Teams von SW Wattenscheid 08 und SV Hohenlimburg für die Landesliga planen muss.

Für den DSC geht es also nur noch darum, sich nach einer insgesamt enttäuschenden Saison in der letzten Begegnung dieser Spielzeit in der Mondpalastarena anständig von seinem heimischen Publikum zu verabschieden. „Der letzte Eindruck ist entscheidend. Deshalb wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Trainer Martin Stroetzel. Zu Gast an diesem Sonntag (15 Uhr) ist der Hombrucher SV, der sich am vergangenen Samstag durch einen 2:1-Heimerfolg über den SuS Langscheid/Enkhausen endgültig den Verbleib in der Westfalenliga sicherte.

Stroetzel ist sehr daran gelegen, vor allem noch eine Bilanz aufzupeppen: „Fakt ist: Wir gehören zu den schlechtesten Heimmannschaften der Liga.“ Und auch am Sonntag gilt der DSC aufgrund der personellen Situation nicht unbedingt als Favorit. Nachdem sich beim Spiel in Hassel auch noch Marius Nolte der langen Verletztenliste zugesellte, verfügt Stroetzel über keinen etatmäßigen Innenverteidiger mehr. „Wir laufen auf dem Zahnfleisch. Hinten muss ich improvisieren“, so der DSC-Trainer.

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!

Quelle: derwesten.de/Uwe Ross
Foto: Michael Korte