DSC geht mit Selbstvertrauen ins vorletzte Heimspiel

Auch im vierten Spiel in Folge möchte Marvin Rahtmann (Mitte) mit dem DSC Wanne-Eickel am Sonntag punkten. 

 

Die letzten drei Erfolgserlebnisse, die Siege in Brambauer und Wattenscheid sowie zuvor das Remis beim Spitzenreiter ASC Dortmund, waren so wichtig für den DSC Wanne-Eickel. Hundertprozentig Entwarnung bedeuteten die sieben Punkte in Serie aber noch nicht. Von daher soll an diesem Sonntag schon ein weiterer Dreier folgen. Um 15 Uhr geht es in der Mondpalastarena im vorletzten Heimspiel der Saison 2013/14 gegen den Tabellensiebten FC Iserlohn. 

Wattenscheid kämpft noch

Das Polster der Wanne-Eickeler von acht Punkten auf Wattenscheid, das die Abstiegszone anführt, ist trügerisch. Denn die Schwarz-Weißen aus der Nachbarstadt haben noch ein Heimspiel in der Hinterhand (am 22. Mai gegen Wickede)und am vergangenen Donnerstag mit dem 2:1 über Abstiegsmitkonkurrent Hombruch bewiesen, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben.

„Es müsste aber schon alles schief laufen, wenn wir noch mal richtig unten reinrutschen sollten“, lässt sich DSC-Trainer Martin Stroetzel aber nicht bange machen. Die sieben Punkte in Folge sorgen für Selbstvertrauen, einerseits. Und natürlich eine ander Tatsache, die der Wanner Übungsleiter mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen hat.

Fluch der Platzverweise

„Wir haben die letzten drei Spiele mit zehn Feldspielern und einem Torwart beendet. Und das war ja in dieser Saison nicht immer so“, spielt Stroetzel auf die hohe Zahl von Platzverweisen an, die sein Team in dieser Spielzeit wegstecken musste.

Beispielsweise im Hinspiel beim Sonntagsgegner Iserlohn, als Enes Kaya eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff die Rote Karte sah und der DSC die Heimreise mit einer 1:3-Niederlage antreten musste.

„So haben wir gegen Iserlohn auf jeden Fall noch etwas wettzumachen“, hofft Stroetzel in der heimischen Mondpalastarena auf einen besseren Ausgang.

Schade nur, dass Semih Esen nicht dabei sein wird. Für den offensiven Mittelfeldmann, der am vergangenen Sonntag in Brambauer-Lünen nach einer Notbremse ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, ist die Saison beendet. Ein Innenbandabriss im Knie wurde bereits diagnostiziert, ob auch das Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen ist, konnte Stroetzel am Freitag noch nicht sagen.

Mit dabei ist aber auf jeden Fall wieder der junge Patryk Niedzicki, der in den letzten drei Spielen toll durchstartete. „Es gibt keinen Grund, ihn rauszunehmen“, so der DSC-Trainer.

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!
Quelle: derwesten.de / Uwe Ross
Foto: Joachim Haenisch