DSC Wanne-Eickel tritt beim 1. FC Kaan-Marienborn an

 

Kopfsache? Marius Nolte (re.) und die Abwehr des DSC Wanne-Eickel spielten zuletzt zu häufig unkonzentriert.

 

DSC Trainer Martin Stroetzel appelliert einmal mehr an sein Team, sich 90 Minuten zu konzentrieren. Stroetzel fordert: „Den Schalter umlegen, sobald man das DSC-Trikot trägt. “ Moussa Ouattara ist nach wie vor rotgesperrt.

 

Die Laune von Martin Stroetzel ist am Freitag schon viel besser als noch am vergangenen Sonntag. Es überwiegt die Vorfreude auf das Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Kaan-Marienborn. Ein Spiel, in dem der DSC Wanne-Eickel mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann – und sollte. Denn der Vorsprung auf SW Wattenscheid 08 beträgt nur fünf Punkte.

Die 3:4-Heimniederlage gegen den FC Brünninghausen hatte bei Stroetzel noch einige Tage Spuren hinterlassen. Auf dem langen Weg quer über den Platz in die Kabine schimpfte der Trainer des DSC Wanne-Eickel am Sonntag wie ein Rohrspatz. Nicht etwa über den Schiedsrichter, wie es einige DSC-Anhänger taten. Nein, Stroetzel war stinksauer auf die eigene Mannschaft.

Es waren leicht vermeidbare individuelle Fehler, die gegen den FC Brünninghausen zur elften Saisonniederlage führten. „Wenn wir aus den Spielen gegen Topmannschaften wie Marl-Hüls und Brünninghausen sechs Punkte holen müssen und nur einen holen, ist das umso ärgerlicher.“ 

Ganz klar, diese individuellen Fehler wurden in dieser Woche schonungslos angesprochen, die Spieler zeigten Einsicht. Die anschließenden Trainingseinheiten stimmen Stroetzel mit Blick auf die Partie beim Tabellenvierten zuversichtlich. „Kaan-Marienborn ist eine sehr starke Mannschaft, mit hoher individueller Klasse. Aber wir sind in der Lage, jede Mannschaft zu schlagen.“ An das Hinspiel hat Stroetzel keine guten Erinnerungen, die Siegener gewannen 3:0. Martin Stroetzel nimmt sein Team in die Pflicht: „Jetzt haben wir am Sonntag die Gelegenheit, etwas gutzumachen.“

Spruchkammer tagt am Mittwoch wegen Moussa Ouattara

Ganz wichtig sei es eben jetzt, 90 Minuten hochkonzentriert Fußball zu spielen. „Den Schalter umzulegen, sobald man das Trikot des DSC Wanne-Eickel trägt“, wie Stroetzel es ausdrückt. 

Personell hat sich in dieser Woche nichts verändert. Es fehlt auch weiterhin Moussa Ouattara, der gegen den TSV die Rote Karte gesehen hat. Stroetzel hofft, dass sein Innenverteidiger am Ostermontag im Heimspiel gegen die SpVg Holzwickede wieder mitwirken kann. Die Spruchkammersitzung ist am Mittwoch. „Wenn es Gerechtigkeit gibt, wird er freigesprochen. Die Rote Karte ist ein Witz“, stellt Stroetzel klar.

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!

Quelle: derwesten.de / Christoph Winkel
Foto:Michael Korte