DSC Wanne-Eickel empfängt SC Hassel


 

Harun Celebi (hinten) hofft nach seinem Einsatz in Iserlohn auf einen erneuten Platz in der Startformation des DSC.

Um einem möglichen Spielausfall auf dem Naturrasen in der Mondpalastarena vorzubeugen, hat der DSC Wanne-Eickel die Sonntagspartie (Anstoß 14.30 Uhr) gegen den SC Hassel bereits Anfang der Woche auf das künstliche Grün an der Reichsstraße verlegt.

 

Neben der vorsorglichen Maßnahme könnte diese Entscheidung auch ein gutes Omen sein: Denn im letzten Meisterschaftsspiel gegen Hassel auf Kunstrasen setzten sich die Schwarz-Gelben am 12. Mai mit 3:2 durch und durchkreuzten damit empfindlich die Aufstiegshoffnungen des damaligen Spitzenreiters. 

Auch vor dieser Saison wurde der SCH, derzeit mit sieben Punkten Rückstand auf Rang fünf der Tabelle, wieder zum erweiterten Favoritenkreis gerechnet. DSC-Trainer Martin Stroetzel geht nach dem bisherigen Saisonverlauf allerdings davon aus, dass der aktuelle Spitzenreiter ASC Dortmund und Verfolger TSV Marl-Hüls das Rennen um die Meisterschaft unter sich ausmachen werden.

Ohne Kaya I und Stürmer Jubt

Nichtsdestotrotz erwartet er gegen den Nachbarn aus Gelsenkirchen eine äußerst schwierige Aufgabe. „Der SC Hassel hat eine über mehrere Jahre zusammen gewachsenen Mannschaft und ist vor allem in der Defensive bärenstark. Man muss mal rechnen: Die haben erst 13 Gegentore kassiert. Wenn man das 1:5 in Langscheid abzieht, bleiben da Null-Komma-Irgendwas an Gegentoren pro Spiel. Und da wir ja auch nicht so viele Einschüsse hinkriegen, wissen wir, was auf uns zukommt“, so der DSC-Trainer.

Nicht nur wegen der Hasseler Niederlage im Mai erwartet Stroetzel am Sonntag einen hoch motivierten Gegner: „Da stehen einige Ex-Wanner im Kader und insgesamt sieben Spieler, mit denen ich schon zusammen gearbeitete haben. Die möchten ihrem alten Trainer doch gerne ein Schnippchen schlagen.“

Der DSC wird also schon sein volles Leistungsvermögen abrufen müssen, um den SCH an der Reichsstraße erneut zu bezwingen. Aber da sieht Stroetzel ein Problem: „Wir haben es bisher noch nicht geschafft, unser Spiel über 90 Minuten durchzuziehen. Ich gehe trotzdem davon aus, dass das Sonntag eine ganz interessante Partie wird.“ Neben dem gesperrten Enes Kaya I wird auch Stürmer Sven Jubt noch fehlen, der voraussichtlich erst eine Woche später wieder angreifen kann

Quelle: derwesten.de / Uwe Ross 
Foto: Josef Wronski

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