Stroetzel erwartet ein „interessantes Spiel“


Wannes Dampfmacher Samed Sazoglu (l.) möchte seine Qualitäten auch in Brünninghausen wieder einbringen. 

Nach dem TSV Marl-Hüls nun der FC Brünninghausen: Schon wieder bekommt Westfalenligist DSC Wanne-Eickel einen happigen Gegner vorgesetzt. Von einem schweren Spiel aber will Martin Stroetzel vor der Partie auf dem Kunstrasen des Dortmunder Stadions Am Hombruchsfeld (So., 15 Uhr) nichts wissen. „Kein schweres Spiel, ein interessantes Spiel“, macht der DSC-Trainer seine Sichtweise deutlich. 

 

Interessant deshalb, weil Brünninghausen „zu den Mannschaften zählt, die nicht viele Spiele verlieren werden.“ Schon im Vorjahr galt der FCB als heißer Aufstiegsfavorit und musste erst auf der Zielgeraden den SV Zweckel vorbeiziehen lassen, jetzt startet der Tabellendritte den nächsten Anlauf. Dabei baut Trainer Frank Eigenwillig auf eine erfahrene, spielstarke Truppe mit Leuten wie Bastian Pinske (Ex-BVB) oder den früheren Hernern Sven Barton, Andreas Kluy und Dominik Behrend, vor allem aber auf zwei treffsichere Angreifer: Flo Gondrum führt aktuell mit sechs Toren die Torjägerliste an, Paul Polok war schon viermal erfolgreich.

Und das macht bislang den größten Unterschied aus. Spielerisch konnte auch der DSC in dieser Saison meist überzeugen, im Abschluss aber haperte es. Gerade mal sechs Törchen haben die Schwarz-Gelben bisher zustande gebracht, zu wenig, um das Punktekonto auf einen erträglichen Stand zu hieven. 

„Dass wir zu wenig Punkte haben, ist Fakt“, weiß auch Martin Stroetzel. Ebenso, dass sich der DSC keine weitere Schlappe erlauben kann. Selbst dann nicht, wenn der Gegner Brünninghausen heißt. „Ich gehe mal davon aus, dass wir nicht mit leeren Händen zurück kommen“, gibt sich der Coach zuversichtlich. Und begründet das auch: „Wir sind jetzt vom Kader her besser aufgestellt. Sven Jubt ist voll einsatzbereit, die Sperre von Kenan Doric ist abgelaufen.“ Auch die schwere Knieverletzung von Torwart Scholka müsse man wegstecken. „Manuel Cleves hat doch gut gehalten und sich positiv entwickelt. Der schafft das.“

Quelle: derwesten.de / Uwe Ross 
Foto: Michael Korte

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