DSC fordert den Spitzenreiter


Sven Jubt (links) steht nach monatelanger Verletzungspause wieder im Kader des DSC und könnte am Sonntag zumindest zu einem Kurzeinsatz kommen

Eigentlich hätte die Begegnung zwischen dem DSC Wanne-Eickel und dem TSV Marl-Hüls (So., 15 Uhr, Mondpalastarena) das Topspiel des 5. Spieltages sein sollen. Das dem nicht so ist, haben die Schwarz-Gelben selbst verbaselt: Mit bislang nur vier Punkten aus vier Partien hinken sie den eigenen Erwartungen deutlich hinterher.

 

Anders sieht es beim Traditionsverein aus Marl-Hüls aus, der nach seinem Wechsel aus der Staffel 1 der Westfalenliga seinen Kader mit erfahrenen Spielern aus der Regional- und Oberliga aufgerüstet hat und seine Titelambitionen in der Staffel 2 bislang mit vier Siegen aus vier Begegnungen unterstreichen konnte. 

DSC-Trainer „Matta“ Stroetzel nutzte am Mittwochabend die Gelegenheit, den morgigen Gegner unter die Lupe zu nehmen. Und wurde beim 2:1-Erfolg des TSV im Westfalenpokal über Oberligist SC Westfalia Herne in dem bestätigt, was er ohnehin schon wusste: „Die haben einen ganz starken Kader. Es ist sehr schwer, gegen Hüls ein Tor zu erzielen. Und in der Offensive spielen sie geradlinig nach vorne und haben Qualität im Abschluss.“ Auch gegen den SCW reichte es für die Mannschaft von Holger Flossbach zu zwei Treffern, obwohl mit Christian Erwig und Abdou-Nassirou Ouro-Akpo zwei Topstürmer gar nicht dabei waren. 

Zumindest mit dem Einsatz von Erwig ist an diesem Sonntag aber zu rechnen. Eine Sonderbewachung für den Stürmer, der in der vergangenen Saison in der Regionalliga 19 Tore für den VfB Hüls erzielte, hat Stroetzel allerdings nicht vorgesehen. „Dann müsste ich ja das Abwehrsystem komplett ändern, und das werde ich nicht. Es bleibt bei einer Viererkette. Ich weiß, dass auf unseren Defensivverbund und unsere Innenverteidigung am Sonntag und auch in der Woche darauf in Brünninghausen viel Arbeit zukommt“, so der DSC-Trainer, der von seinem Team verlangt, die heimische Mondpalastarena schnell zu einer Festung umzubauen. 

Auch wenn die Punkteausbeute der Schwarz-Gelben bislang nicht optimal ist, sieht Stroetzel noch keinen Grund zur Panik: „Mit den bisherigen Leistungen bin ich überwiegend einverstanden. Aber natürlich wird man an den Ergebnissen gemessen. Ich traue meiner Mannschaft am Sonntag gegen den TSV auf jeden Fall mehr zu, als nur ein gutes Spiel abzuliefern“, so der DSC-Trainer.

Quelle: derwesten.de / Uwe Ross 
Foto: Thomas Schild

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