DSC Wanne-Eickel beim SV Hohenlimburg unter Zugzwang


Tim Helwig (am Ball) hatte bisher Ladehemmung. Sonntag soll der Knoten beim DSC-Stürmer platzen.

„Wir haben uns bislang nicht mit Ruhm bekleckert. Unser Ziel muss es sein, drei Punkte zu holen, damit wir den Anschluss nach oben halten“, sagt Martin Stroetzel, Trainer des Fußball-Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel und gibt damit die Marschrichtung für sein Team vor, das nach dem Auftaktsieg gegen Westfalia Wickede zuletzt zwei Niederlagen in Hordel und gegen Mengede kassieren musste. Die Schwarz-Gelben stehen schon ein wenig unter Zugzwang. 

 

Der Tabellenzwölfte aus der Emscherstadt gastiert am Sonntag (15 Uhr, Kirchenberg Stadion, Berliner Allee, Hagen) beim Schlusslicht SV Hohenlimburg, mit 15 Gegentreffern aus drei Partien die Schießbude der Liga. Auch der Sturm der Hohenlimburger war bislang ein laues Lüftchen, erzielte die Mannschaft nur zwei Treffer.

Kein Grund allerdings für die Wanne-Eickeler, den Gegner zu unterschätzen. „Sie stehen im Grunde schon mit dem Rücken zur Wand und werden alles daran setzten, drei Punkte einzufahren. Aber wir brauchen die Zähler ebenfalls, und deshalb erwarte ich ein interessantes Spiel“, erläutert Stroetzel im Gespräch mit der WAZ. 

Im Sturm muss der DSC noch ein Mal auf den rot-gesperrten Kenan Doric verzichten. „Er hat uns damit nun wirklich keinen Gefallen getan“, erklärt Stroetzel. Sven Jubt ist nach seinem Kreuzbandriss wieder im Aufbautraining, Stroetzel kann ihn aber am Sonntag noch auf keinen Fall einsetzen. Deswegen wird es wohl wieder zu einer „Ein-Mann-Show“ von Tim Helwig kommen.

Das Manko des DSC war zuletzt die mangelnde Chancenverwertung. „Wir haben uns Tormöglichkeiten erarbeiten, aber es haperte beim Ausnutzen der Chancen. Da müssen wir in Hohenlimburg besser werden“, sagt Stroetzel, der während der Woche mit seinem Team im Training die Probleme aufgearbeitet hat.


Quelle: derwesten.de /  Elmar Matschke

Foto: Manfred Sander