Die Statistik spricht klar für den DSC Wanne-Eickel


Julian Stöhr (rechts) ist seit dieser Woche spielberechtigt für den DSC Wanne-Eickel.

Vor dem ersten Auswärtsspiel dieser Saison braucht sich der DSC Wanne-Eickel über die Anreise keine Gedanken zu machen. Zur Not könnten die Schwarz-Gelben die knapp drei Kilometer von der heimischen Mondpalastarena zur Kappskolonie in Hordel auch im leichten Jogging-Tempo zum Aufwärmen nutzen.

 

Am Sonntag ist Derby-Zeit, wenn es um 15 Uhr an der Hordeler Heide zum Aufeinandertreffen zwischen der DJK TuS Hordel und dem DSC kommt. „Das ist ein klassischer Lokalkampf, der immer Brisanz hat. Ich gehe davon aus, dass auch ein paar Zuschauer kommen“, spielt DSC-Trainer Martin Stroetzel auch auf den „1-€- Tag“ der Hordeler an – mit diesem Einheitspreis für Eintritt, Bratwurst und Getränke wollen die Gastgeber für eine volle Hütte an der Heide sorgen.

Dass die Fans auch sportlich auf ihre Kosten kommen, dazu wollen entschieden die Schwarz-Gelben beitragen. „Das letzte Spiel, das 3:3, war ja schon ein offener Schlagabtausch. Diesmal wollen wir uns allerdings durchsetzen“, macht Stroetzel klar. Die Statistik spricht dabei deutlich für den DSC: Seitdem Hordel 2010 die Rückkehr in die Westfalenliga feierte, konnte die DJK gegen Wanne-Eickel nicht gewinnen – viermal gingen die Wanner als Sieger vom Platz, zweimal hieß es unentschieden.

Während Hordel mit dem 0:1 beim Aufsteiger Hombruch einen Fehlstart hinlegte, feierte der DSC zum Ligaauftakt einen Dreier. Für den 1:0-Erfolg über Wickede mussten die Wanner allerdings hart arbeiten. „Fakt ist, dass es gegen einen so destruktiv spielenden Gegner immer schwer ist. Den wahren Fußball können wir erst gegen eine Mannschaft sehen, die mitspielt. Ich denke und hoffe, dass Hordel das versuchen wird“, so Stroetzel.

Da Julian Stöhr inzwischen spielberechtigt ist, bieten sich dem DSC-Trainer im Defensivbereich weitere Alternativen. Die fehlen allerdings im Angriff, da Sven Jubt sich noch im Aufbautraining befindet und Kenan Doric gesperrt ist. Im Sturm hat Tim Helwig daher im Augenblick kaum Konkurrenz.



Quelle: derwesten.de / Uwe Ross
Foto: Joachim Haenisch