DSC III: Erste Heimniederlage…


DSC Wanne-Eickel III - Eintracht Ickern II 2:3 (1:2)

Am vergangenen Sonntag hat die dritte des DSC Wanne-Eickel in Ihrer Erfolgskurve den ersten Zacken bekommen. Bei angenehm sonnigen 18 Grad empfang man im dritten Heimspiel der Saison die Eintracht aus Ickern.



Wieder einmal kein Schiedsrichter gestellt

Vor dem Anpfiff erste Enttäuschung auf beiden Seiten, denn es wurde kein Schiedsrichter angesetzt – somit übernahm der gelernte Schiedsrichter Sascha Schöner, der gleichzeitig Trainer und Torwart der Eintracht Ickern ist, die Verantwortung der Spielleitung. 

Im gewohnten 4-2-1-2-1 agierten die Schwarz-Gelben auf dem heimischen Kunstrasen in den ersten 5-10 min. 
recht sicher. Die Wanner-Trainer nahmen in der Aufstellung zwei Änderungen vor, um den 
Reservisten die Möglichkeit zu geben, sich zu beweisen.

Der erste Dämpfer für die Hausherren.



Eine sogenannte Bogenlampe, die als Flanke gedacht schien, wurde immer länger und fiel ins obere linke Eck. 0:1 (5. Min) 
Der Torhüter des DSC Wanne-Eickel, Schönfelder , schien zwar geblendet von der hochstehenden Sonne – dennoch war klar, den hätte er „pflücken“ müssen. Der Torhüter nahm den Fehler auf Seine Kappe… kann passieren!



Im Laufe der ersten Hälfte kam der DSC nicht zwingend in Schwung



Die im letzten Spiel schon gezeigten Fehlpässe, gerade im Kurzpassspiel nahmen der Heimmannschaft viel Kraft und Konzentration. 
Diese fehlende Konzentration kam dann in der 24. Spielminute in der Praxis zum Vorschein. Der ansonsten sicher spielende Aussenverteidiger Baus leitete mit einem katastrophalen Rück- Querpass das 0:2 ( 24. Min ) ein. 
Den schwachen Pass, erlief der Ickener Stürmer problemlos, umspielte den noch einen heran eilenden Innenverteidiger und ließ dem Wanner Torwart keine Chance. Damit hat kaum einer gerechnet - der tabellarische Außenseiter lag nach knapp 30 gespielten Minuten mit zwei Toren in front.

Kurz darauf gelang es dem DSC durch den zentral spielenden Schneider auf 1:2 zu verkürzen ( 33. Min. ). Es war anscheinend nicht der Tag der Torhüter. Auch der Gästetorhüter hatte das Pech auf seiner Seite - ließ einen bereits gefangenen Ball unsicher hinterrücks fallen; 
Schneider schoss umbedrängt ein.
Zehn Minuten später kam es nochmal zu einer Aufregung im DSC Lager. 
Durch einen diagonalen Flugball der Marke „überragend“ bediente  Schneider 
von der linken Spielseite seinen Rechtsaussen Hauke, der im 1:1 an die Grundlinie des Strafraumes der Gäste gelang und für  Heiselbetz auflegte, dieser einschob. ABSEITS!!! 
Wie kann das Abseits sein? - fragten sich die ca. 60 Zuschauer des heutigen Spieltages.
 Anscheinend hatte auch der Unparteiische an diesem Tage nicht seinen besten Tag.

 Die Partie ging auch mit dem 1:2 Ergebnis in die Halbzeit. 



Das Wanner-Trainergespann stellte nach der Halbzeit um. 
Für den Unglücksraben Baus nahm Hinca die Position des Linksverteidigers ein. Sein Bruder, Meik machte Platz in der zentralen Defensive für
 Tziampazakis. 

Kurz nach Wideranpfiff machte der DSC direkt Dampf und erzielte auch gleich in der 50. Minute 
durch eine schöne Spielfolge und Passkombination durch Schneider das 2:2. 

Laut Ergebnis schien das Spiel wieder offen zu sein, Augenscheinlich nicht. Man konnte spüren, 
dass der Spielfluss auf Seiten des DSC krampfhaft gesucht, dennoch nicht gefunden wurde. 
„Solch schlechte Tage gibt es…; da kann man machen, was man will, wenn der Wurm einmal drin ist,
 gelingen selbst die einfachsten Aktionen nicht – das ist menschlich.“ – So der Trainer Guido Reichenberg, nach der Partie.


Etwas zerfahren wurde die Partie zwischenzeitlich, als das ein oder andere Abseits zu Gunsten der Gäste vom Unparteiischen als strafbar gewertet wurde. 

Das 2:3 und das gleichlautende Endergebnis unterstrich die heutige Leistung der Hausherren. 
Nach einem tief gespielten Pass in die Schnittstelle entschied sich der DSC-Keeper zunächst den Ball zu erlaufen, brach das Herauslaufen aber doch ab und machte dadurch dem heranlaufenden Stürmer das Geschenk, der dankend annahm. ( 60. Minute ).


Die Dritte des DSC löste darauf die hintere 4er Kette auf und rannte von nun an mit voller Offensivkraft gegen die dann – offensichtlich - auf Verteidigung eingestellte U23 der Eintracht aus Ickern an, vergebens. Die Betonwand der Gäste hielt bis zum Schluss…

 

Auch daraus muss die junge Truppe lernen. Das gehört dazu.

 

“Ich nehme mich nicht aus der Schusslinie! Wir haben heute etwas versucht, was nicht geklappt hat.
 Nicht nur unsere Spieler, die auf dem Platz standen, haben den Dämpfer kassiert, sondern auch wir Trainer wissen nun, was wir im nächsten Spiel besser machen müssen! 

Wir werden unter der Woche die Fehler im Kollektiv analysieren und nächste Woche versuchen diese so gut wie möglich, abzustellen.“ – Trainer Reichenberg nach dem Spiel.

 

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!